10.09.2019 18:09 |

Streit um Ausgaben

„Falter“ legt nach, ÖVP kündigt neue Klage an

Nächste Runde im Schlagabtausch zwischen der Wochenzeitung „Falter“ und der ÖVP: Nach der Klage der Volkspartei berichtet das Blatt in der aktuellen Ausgabe erneut über die Parteifinanzen. Aus anonym zugespielten Buchhaltungs- und Personalunterlagen gehe demnach hervor, dass die Schulden unter VP-Chef Sebastian Kurz stärker gestiegen seien als bisher bekannt. Demnach hätte die Partei schon Ende 2017 Bankverbindlichkeiten von 18,5 Millionen Euro gehabt.

Als Quelle für die neue Volkspartei-Geschichte nennt der „Falter“ einen Informanten, der sich bei der Zeitung den Angaben zufolge als „ganz normaler, unbescholtener Bürger mit Vollzeitjob“ vorgestellt habe. Sein Ziel sei es gewesen, „an Informationen zu kommen, die eine Verbindung der ÖVP zu dem Ibiza-Video beweisen“. Dabei sei er „unerwartet“ auf „eine Vielzahl an Daten“ gestoßen, heißt es.

Dem aktuellen „Falter“-Bericht zufolge ist es um die Finanzen der ehemaligen Kanzler-Partei jedenfalls nicht gut bestellt - so schlimm, dass sogar Finanzreferenten Alarm geschlagen hätten. Dass man 2017 Kredite über 15 Millionen Euro aufgenommen hat, ist aus dem Rechenschaftsbericht bekannt. Insgesamt sollen die Türkisen zu Jahresende 2017 laut „Falter“ Verbindlichkeiten bei Banken von 18,5 Millionen Euro und ein negatives Eigenkapital von 21,5 Millionen Euro gehabt haben.

Das Blatt listet unter anderem hohe Berater- und Veranstaltungskosten auf. Die ÖVP erklärte noch am Dienstagabend, auch gegen den neuen Bericht rechtlich vorgehen zu wollen.

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