10.09.2019 06:30 |

„Umgang schulen“

Nützliche Tipps rund um das Taschengeld

Der Schulanfang ist ein guter Zeitpunkt, um mit der Auszahlung von Taschengeld zu beginnen. Für die Höhe des frei verfügbaren „Kinder-Einkommens“ haben Experten einfache Formeln. Hochgerechnet könnten so mehr als 300 Millionen Euro in den Sparschweinen und Geldbörsen unserer Sprösslinge landen.

„Kinder muss man im Umgang mit Geld schulen“, erklärt Erste-Manager Philip List, der Tipps für Erziehungsberechtigte parat hat:

  • Das eigene Taschengeld kann das Kind ausgeben, wofür es will. Einzige Einschränkung: Es darf sich damit nicht selbst schaden.
  • Taschengeld sollte man unabhängig von erbrachter Leistung gewähren, da es laut Expertenmeinung kein Bestrafungsmittel ist.
  • Die Eltern sollten ihre Zuwendung regelmäßig und pünktlich ausbezahlen. Die Kleinen sollten wöchentlich einen fixen Geldbetrag bekommen; ab dem 13. Lebensjahr macht die monatliche Auszahlung Sinn, damit die Sprösslinge lernen, sich Geld einzuteilen. Bei Jugendlichen könnte man den Betrag auch aufs Jugendkonto überweisen.
  • Damit der Nachwuchs begreift, dass Geld nicht unbegrenzt vorhanden ist, sind Vorschüsse und Nachzahlungen tabu. List: „Allerdings kann man Kindern die Möglichkeit geben, das Taschengeld mit Hilfsdiensten aufzubessern.“
  • Hausarbeit, die über das übliche Engagement hinausgeht, sollte extra entlohnt werden.
  • Ausgaben für Schulsachen, Essen und Kleidung fallen nicht ins Taschengeld. Für die Jause sollte man zum Beispiel extra Geld mitgeben.
  • Besonders wichtig: Beim Sparen und Geldausgeben sind Eltern die besten Vorbilder für ihre Kids

Kronen Zeitung

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