05.08.2019 06:00 |

Blocken und Pritschen

Beachvolleyball in Wien: Die Polizei zieht Bilanz

Der letzte Ball im Stadion auf der Wiener Donauinsel wurde geblockt, nun wird alles abgebaut. Zeit für Major Christian Santner Bilanz zu ziehen. Auch sein dritter Einsatz in der „größten Sandkiste“ des Landes verlief positiv. Probleme machte einzig der Alkohol, der dem ein oder anderen zu Kopfe stieg.

150 Polizisten – großteils aus Floridsdorf – versahen heuer ihren Dienst in der „größten Sandkiste Österreichs“. Und das mit jeder Menge Spaß, wie Santner beim Lokalaugenschein der „Krone“ im Sicherheitszentrum verrät. Die Kollegen würden sich mittlerweile um einen Einsatz reißen, lacht der junge Major. Seit das Turnier von Klagenfurt nach Wien wechselte, ist er der Chef der Exekutive vor Ort. Und damit für alles zuständig. Von der Unterstützung der Sicherheitskontrollen, von Rettung und Securities bis hin zu Evakuierungen.

Stadion wegen Gewittern zweimal geräumt
Heuer musste das volle Stadion wegen nahender Gewitter zweimal geräumt werden, auch hier lief alles wie am Schnürchen. Sogar Sprengstoffhunde schnüffelten zwischen den Besuchern nach gefährlichen Substanzen. Meist ließen sie sich aber mangels Verdachtsmomenten von tierliebenden Besuchern streicheln. Der friedliche Charakter der Veranstaltung ist für alle Polizisten ein schöner Gegenpart zum stressigen Alltag.

Eine erste Bilanz verrät: Bis auf Probleme mit Alkoholisierten – so trank ein junger Mann mit 2,3 Promille im Blut gehörig über den Durst und drei Betrunkene mussten wegen aggressiven Verhaltens in Arrest – gab es keine größeren Einsätze. Einzig zwei Personen mussten am Eingang gestoppt werden. Sie hielten sich illegal im Land auf.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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