17.06.2019 06:20 |

24 Stunden von Le Mans

„Vielleicht verdienen wir diesen Sieg nicht“

Fernando Alonso gewann mit Sebastién Buemi und Kazuki Nakajima zum zweiten Mal die „24 Stunden von Le Mans“ und krönte sich damit zum ersten Piloten, der die Formel-1- und Langstrecken-WM eroberte. Sie profitierten bei der 87. Auflage des Motorsport-Klassikers allerdings von späten Reifenschäden am zuvor souverän führenden Toyota-Schwesterauto. Alonso begann deshalb sogar zu zweifeln

Mit der japanischen Fahne in der Hand jubelte Fernando Alonso über seinen zweiten Coup beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister aus Spanien setzte sich wie im Vorjahr mit seinen Teamkollegen Sebastién Buemi (Sz) und Kazuki Nakajima (Jap) im Werks-Toyota durch. Dabei profitierten sie auf dem legendären Kurs in Frankreich von zwei späten Reifenschäden am japanischen Toyota-Schwesterauto.

„Vielleicht verdienen wir Sieg nicht“
Nakajima zog rund eine Stunde vor Rennende an dessen Schlussfahrer Jose Maria Lopez vorbei. Der Argentinier hatte bei der 87. Auflage des Klassikers zuvor mit Mike Conway (Gb) und Kamui Kobayashi (Jap) lange souverän in Führung gelegen. „Wir fühlen uns sehr glücklich, denn das andere Auto war über 24 Stunden schneller“, sagte Alonso: „Vielleicht verdienen wir den Sieg nicht, aber wie nehmen es an und freuen uns über die Trophäe.“

Wie erwartet, dominierte Toyota so als einziges Werksteam das Tempo an der Spitze. Nach 385 Runden (5246,010 km) trennten die beiden Toyota-Teams vor 252.500 Zuschauern nur 16,972 Sekunden.

Alonso schreibt Geschichte
Alonso und Co. sicherten sich durch ihren Triumph auch den Titelgewinn in der Langstrecken-WM, und Alonso ist der erste Fahrer überhaupt, der sich nicht nur zum Champion der Formel 1 krönte, sondern auch den Titel in der WEC einfuhr.

Ab zur Rallye Dakar
Für Alonso ist das Kapitel Le Mans aber noch nicht beendet. „Ich komme wieder“, sagte Alonso, ließ dabei aber offen, für wen er zukünftig an den Start gehen wird. Zudem deutete der Asturier Pläne an, die er schon bald öffentlich machen will. Spekuliert wird über einen Start bei der Rallye Dakar. Sein großes Ziel bleibt jedoch weiterhin die Triple Crown - dazu fehlt ihm noch der Triumph beim Indy500 ...

Kronen Zeitung

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