28.05.2019 05:36

Mattersburg wartet

Rapid: Heute mit Vollgas kurzen Prozess machen

Für Rapid darf heute Mattersburg durch die Play-off-Hintertür nach Europa kein Stolperstein sein. Aber alle fünf Saisonduelle waren eng. Trainer Didi Kühbauer hofft auf ein schnelles Tor. Und ist überzeugt: „Wir haben mehr Qualität!“

„Ich will nicht von müssen reden, aber wir sollten weiterkommen.“ Natürlich versucht Didi Kühbauer, Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Aber es wird Rapids Trainer nicht gelingen. Heute muss Grün-Weiß gewinnen

Weil man die (national verkorkste) Saison mit einem Ticket nach Europa noch retten könnte. Was, obwohl der Klub nicht mit dem internationalen Geschäft budgetiert hat, finanziell gut täte, wenn auch nicht lebenswichtig wäre.Vor allem aber, weil Rapid ein Knockout heute als schwere Hypothek in die nächste Saison mitnehmen würde. Auch Kühbauer.

Ein Aus in einem „Endspiel“ gegen Mattersburg hinterlässt Spuren. Noch dazu, wenn sich Kapitän Schwab und Co. zehn Tage auf das Play-off-Halbfinale vorbereiten konnten.„Wir haben mehr Qualität als Mattersburg“, so Kühbauer. „Ich bin überzeugt, dass wir diese Runde überstehen werden.“ Nur muss Rapid heute den erwarteten Abwehrbeton knacken. Alle fünf Saisonduelle waren eng, auch die beiden Heimsiege (1:0, 2:1). „Sie sind defensiv robust, wir dürfen uns keinen Schritt ersparen, müssen Lösungen finden“, sagt Stefan Schwab. „Und wir werden Geduld brauchen.“

Genau das ist das Dilemma. Denn natürlich schwirrt Sturm in den Hinterköpfen herum.

Die Grazer kommen - bei einem Rapid-Sieg - nur 46 Stunden später zum Final-Hinspiel. Praktisch ohne Regenerations-, geschweige denn einer geeigneten Vorbereitungszeit.

Notfalls über 120 Minuten
Kühbauers Wunschszenario: „Ein schnelles Tor, dann nachlegen. Das wäre im Hinblick auf Donnerstag eine gute Geschichte.“ Weil man dann vom Gas gehen könnte. Rapid, natürlich heute in Bestbesetzung, will also mit Vollgas kurzen Prozess machen. Gelingt das nicht, ist Geduld gefragt. Notfalls über 120 Minuten. Bislang sind „nur“ knapp über 11.000 Tickets weg. Rapids Fans rechnen also mit einem „Finale“ gegen Sturm am Donnerstag. Den Fehler darf die Kühbauer-Truppe nicht machen. Sonst war’s das mit Europa.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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