09.04.2019 17:00 |

Flüssigkeitsnachschub

Trinken nach Plan, nicht nur bei Durst

Flüssigkeitsmangel belastet den Kreislauf, stört Konzentration, Leistung und Allgemeinbefinden im Alltag wie auch beim Freizeitsport. Ermitteln Sie daher Ihren persönlichen Bedarf!

Wenn der Mund austrocknet und der Kopf dröhnt, ist es viel zu spät - der Körper leidet bereits unter Dehydrierung. Schon bei Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts kommt es zu Leistungsabfall, Müdigkeit und verminderter Durchblutung. Das ist natürlich im Alltag ein Problem, beim Sport muss man so einen Zustand aber unbedingt verhindern.

Eine allgemeingültige „Trink-Strategie“ gibt es dabei nicht, da der Bedarf von zu vielen Faktoren, wie Außentemperatur, Trainingsintensität, wie viel oder wenig man schwitzt etc. abhängt. Die beiden Ernährungswissenschafterinnen Mag. Sabine Bisovsky und Mag. Eva Unterberger raten, einem persönlichen Plan zu folgen: „Wiegen Sie sich vor und nach dem Workout ohne Bekleidung regelmäßig, die Differenz zeigt die verlorene Flüssigkeitsmenge. Daher schon vor dem Training mehr trinken als sonst. Nachher die 1,5-fache Menge auffüllen. Wenn Sie kürzer als eine Stunde sporteln, reicht Wasser oder Kräutertee, danach benötigt der Organismus auch Mineralstoffe. Aber Hände weg von Energydrinks und Alkohol!“

Am besten eignen sich 1:1 verdünnter Fruchtsaft, Mineralwasser, ungesüßter Früchte- oder Kräutertee während der Belastung, anschließend Fruchtsaft und Sportgetränke. Gekühlt, aber nicht kalt, verlassen sie den Magen am schnellsten Richtung Darm, wo die Flüssigkeit dann vom Körper aufgenommen wird.

Trinken Sie immer schon, bevor Sie durstig sind! Denn bei körperlicher Anstrenguing setzt dieses Warnsignal nur verzögert ein und der Mangel ist bereits entstanden!

Kronen Zeitung, Karin Podolak

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