09.03.2019 18:00 |

Speedski

Lawine bremste Kramer in Schweden

„Jetzt freue ich mich auf die Weltmeisterschaft in Vars und darauf, endlich wieder einmal schneller als 200 Sachen zu fahren!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Flachauer Manuel Kramer von der zweiten Station des Speedskiweltcups im schwedischen Idre Fjäll. Dort hatte zuerst eine Lawine für eine dreistündige Rennverschiebung gesorgt, danach war es für den 30-Jährigen nicht ganz nach Wunsch gelaufen.

Zweimal Rang drei. So die Ausbeute von Manuel Kramer in Schweden. „In den Trainings war ich noch voll dabei“, erzählte der Flachauer, der bereits bei den Testläufen mit mehr als 160 km/h unterwegs war und sich auch für die Rennen etwas mehr erwartet hätte.

„Aber dann ist der Neuschnee gekommen“, erklärte der Pongauer. Aus diesem Grund musste auch das erste Weltcuprennen am Freitag gestrichen und die Ergebnisse von der Quali am Donnerstag gewertet werden. Da war er hinter seinem schärfsten Rivalen im Gesamtweltcup Simone Origone (It) und dem Franzosen Simon Billy auf Rang drei gelandet. „Ich habe für die veränderten Bedinungen einfach nicht das richtige Setup gefunden“ analysierte Kramer. „Das ganze Feld hat sich zusammengeschoben und ich konnte meine Vorteile nicht ausspielen. Das Gleiten, so wie ich es kenne und gelernt habe, ist mir nicht zugutegekommen.“

Beim zweiten Bewerb am Samstag sorgte zuerst eine Lawine für eine dreistündige Rennverschiebung. Dann konnte Kramer im ersten Lauf zwar mit 176,26 km/h den höchsten Speed fahren, da er im zweiten Lauf mit 175,33 um 2,46 km/h langsamer als Origione war und auch Simon Billy schneller fuhr, reichte es für Kramer wieder „nur“ zu Rang drei: „Die zwei Erstplatzierten haben sicherlich das Beste herausgeholt.“ Mit seinen zwei Siegen konnte Origone Kramer auch im Gesamtweltcup abhängen. „Ich bin jetzt zwar 40 Punkte hinter Simone zurück, aber es sind ja noch zwei oder drei Rennen ausständig“, nahm es Kramer einigermaßen locker.

Noch am Samstag ging es von Schweden retour in Richtung Heimat. Dort erfolgt die Vorbereitung für das nächste Saisonhiglight, die Weltmeisterschaft in Vars am 22. und 23. März. „Ich freue mich jetzt einfach darauf, endlich wieder einmal über 200 km/h fahren zu können“, fiebert Kramer dem Highspeed-Spektakel in den französischen Alpen entgegen.

Peter Weihs
Peter Weihs

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