Im Play-off-Rennen

Rapid: „Das verzeihen wir uns nie!“

Rapid zeigt unter Trainer Didi Kühbauer endlich sein wahres Potenzial - beruhigend für den kritisierten Sportchef Fredy Bickel. Nur noch ein Punkt und vier Tore fehlen aktuell auf die Top 6. Jetzt kommt’s zur „Schnittpartie“ in Mattersburg.

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„Jetzt wird das umgesetzt, was lange erwartet wurde. Der Prozess hat gedauert, wir haben uns ständig hinterfragt, kamen uns schon dumm vor, oft vieles schönzureden. Aber an das Potenzial haben wir immer geglaubt.“

Aus Fehlern gelernt
Genugtuung kommt bei Fredy Bickel nicht auf. Schließlich wurde Rapids Sportchef wegen seiner Einkaufspolitik heftig kritisiert, aber die zwei Liga-Siege (2:0 gegen Salzburg, 4:0 in St. Pölten) beruhigen. Unter Didi Kühbauer wird die Qualität im Kader (endlich) sichtbar. „Wir haben aus Fehlern gelernt, sind aggressiver, arbeiten besser gegen den Ball“, lobt der Trainer. So geht plötzlich viel auf: Standards, Stürmer-Tore, viel Schwung von der Bank, Spielfreude, defensive Absicherung und Stabilität.

Rapid ist auf dem Weg, wieder Rapid zu werden! Aber (noch) auf Platz sieben. Und auf Sturm, das noch zu Salzburg muss, fehlen Grün-Weiß nur noch ein Punkt und vier Tore. Auch Wolfsberg ist jetzt in Schussweite, vielleicht auch St. Pölten.

Finale daheim ist Ziel
„Aber wir haben es weiter nicht selbst in der Hand“, blockt Bickel ab. „Wir müssen auf uns schauen. Wenn einer schwächelt und wir nutzen das nicht aus - das würden wir uns nicht verzeihen.“ Daher muss Sonntag in Mattersburg der nächste Sieg her. Das wird Rapids „Schnittpartie“, auch wenn in der letzten Runde noch Hartberg kommt. Bei einem „Aufstiegs-Finale“ wohl in ein volles Allianz-Stadion. Das ist das Ziel.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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