27.01.2019 08:04 |

Letzte Chance Super-G

Superserie! Zum Kitz-Abschied ist ein Sieg fällig

Das Kitz-Spektakel geht weiter! Am Sonntag (13.30 Uhr, hier im Liveticker von Sportkrone.at) geht es im Super-G noch einmal über die legendäre Streif. Auf dem Hahnenkamm haben die österreichischen Speed-Asse in dieser Disziplin in jedem der bislang 18 Rennen einen Stockerl-Platz erreicht.

Montag nach dem Kitzbühel-Wochenende. Eigentlich der Tag, an dem die Tiroler Kleinstadt am Fuße des Hahnenkamms ein wenig verkatert, aber spürbar erleichtert in ihrer gewohnten Ruhe badet. Zweimal jedoch ist an solchen Montagen Historisches passiert. Als Hermann Maier sich im dichten Schneetreiben mit einem Sieg doch noch für die WM 2003 in St. Moritz qualifizieren konnte (27. Jänner 2003). Und als Günther Mader den allerersten Super-G über die Hausbergkante gewann (16. Jänner 1995).

Super-Serie
Seither hat sich dieses Speedrennen zu einer echten Erfolgs-Story entwickelt. Für den Tiroler Kult-Skiort, der diesen Super-G nicht mehr missen möchte. Und für die österreichischen Speedfahrer! Denn die Podest-Serie der rotweißroten Speed-Ritter beim Kitzbüheler Super-G ist einzigartig: In all den 18 Rennen stand mindestens ein Österreicher auf dem Stockerl, die Hälfte endete mit einem Heimsieg! Das bedeutet für das Abschluss-Rennen des Hahnenkamm-Wochenendes am Sonntag (13.30 Uhr, auf sportkrone.at im Liveticker) ja eine fast absolute Gams-Garantie!

Hermann, der König
Zumal das ÖSV-Team mit Matthias Mayer einen der großen Favoriten am Start hat. Vier Gams-Trophäen hat der Kärntner Olympiasieger aus Kitzbühel schon mitgenommen, 2017 konnte er gar gewinnen. Und wandelt damit auf den Spuren von „Herminator“ Maier, mit fünf Siegen freilich der absolute Super-G-König der Gamsstadt. Was macht den sagenhafte Heimvorteil aus?

Achselzucken. Niemand kann ein Erfolgs-Geheimnis nennen. Training? Die Österreicher trainieren auf der Streif so gut wie nie. Mayer kann nur seine persönliche Begeisterung für den Kitzbühel-Super-G erklären: „Er ist schnell, unrhythmisch, schwer - mir taugt das einfach.“ Zudem ist das heutige Rennen für den Kärntner Olympiasieger - wie für viele seiner ÖSV-Teamkollegen - ein echtes Revanche-Rennen für die Hahnenkamm-Abfahrt am Freitag.

Georg Fraisl, Kronen Zeitung

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