Fr, 24. Mai 2019
22.01.2019 07:55

Alabas Kitz-Eindrücke

„Die Typen können nicht dicht sein!“

Fußball-Star David Alaba hat einen Wohnsitz nahe Kitzbühel und war in den vergangenen Jahren Stammgast bei den Hahnenkammrennen: Was er über den Abfahrts-Irrsinn und über Marcel Hirscher zu sagen hat.

David Alaba lernte in seiner Zeit am Polgargymnasium in Wien das Skifahren bei einem Kurs in Obertauern. Seitdem ist das Interesse am Sport mit den zwei Brettln da. Die vergangenen Jahre war Österreichs Fußball-Star auch regelmäßig in Kitzbühel. Was macht für ihn die Faszination des Hahnenkamm-Spektakels, bei dem bereits heute das erste Training gefahren wird, aus?

„Generell taugt mir sehr, dass mehrere Nationen zusammenkommen und ihre Fahrer anfeuern. Vor allem Österreicher, Deutsche und Schweizer.“ Und speziell? "Die Geschwindigkeit der Abfahrer auf der Streif ist ein Wahnsinn. Es ist unglaublich, mit welchem Tempo die Jungs unterwegs sind. Ich habe einmal von oben in die Mausefalle schauen können. Es ist für mich unvorstellbar, dass man sich da hinunterstürzen kann. Das ist brutal, dafür muss man verrückt sein - die Typen, die das einfach so machen, können nicht ganz dicht sein.

Als Kicker ist die Kugel aus Leder sein Leben, so wie für Marcel Hirscher jene aus Kristall. Der Fußballer und der Skistar sind Seriensieger. Alaba spielt mit Bayern München um die siebente deutsche Meisterschaft in Folge, Hirscher greift nach dem achten Gesamtweltcup-Erfolg en suite.

„Extrem hungrig“
Was imponiert David besonders an Marcel? „Sein Ehrgeiz, seine mentale Stärke und seine Selbstdisziplin. Er muss hart und lange trainieren, um solche Leistungen abrufen zu können. Und er ist immer noch extrem hungrig. Er hört einfach nicht auf, Gas zu geben.“ Heuer wird der Bayern-Star Hirscher und alle anderen Slalom-Artisten aber nicht persönlich anfeuern können: „Wir spielen Sonntag gegen Stuttgart. Natürlich ist es schade, dass ich heuer nicht dabei sein kann.“ Aber er wird trotzdem schon bald wieder nach Tirol kommen.

Edles Domizil in Kitz
Schließlich besitzt er in Kirchberg bei Kitzbühel ein edles Domizil: „Ich fahre sehr gerne dorthin. Die Atmosphäre in den Bergen ist herrlich. Ich kann sehr gut abschalten und viel Kraft tanken.“ Viel Kraft wünscht er auch Anna Veith, die er 2015 in München traf: „Ich wünsche ihr nur das Beste, schnelle Genesung und dass sie die Stärke findet, um ihre sich noch gesteckten Ziele als Skifahrerin zu erreichen.“

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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