15.01.2019 10:20 |

Stärke 4,6

Erdbeben in Italien war auch in Österreich spürbar

Ein Erdbeben der Stärke 4,6 ist in der Nacht auf Dienstag unweit der italienischen Adria-Hafenstadt Ravenna gemeldet worden. Nach dem ersten Erdstoß folgten mehrere Nachbeben, die von der Bevölkerung deutlich gespürt wurden. Es gab Meldungen über leichte Schäden, die Schulen in Ravenna blieben am Dienstag geschlossen. Das Erdbeben war auch in Österreich spürbar. 

Wie der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete, war das Beben auch in Innsbruck und Klagenfurt schwach bis deutlich zu spüren. Schäden seien in Österreich aber auszuschließen. 

Zentrum des Erdbebens in elf Kilometern Tiefe
Das Zentrum des Erdbebens lag in einer Tiefe von elf Kilometern, teilte das italienische Institut für Geologie und Vulkanologie mit. Das Erdbeben wurde auch in den Städten Ferrara, Bologna und Imola sowie in der Region Venetien verspürt. Die Region Emilia Romagna, zu der die Stadt Ravenna gehört, war 2012 von schweren Beben erschüttert worden, bei denen 27 Menschen ums Leben kamen.

Vulkan Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen
Zuletzt waren in Italien Erdbeben unweit des sizilianischen Vulkans Ätna gemeldet worden. Die neue Phase der Aktivität begann am 23. Dezember. Am Heiligen Abend erschütterte ein Beben der Stärke 4,8 die Region um Catania am südöstlichen Fuß des Vulkans. 28 Menschen wurden verletzt, mehr als 400 Menschen waren wegen der Schäden nach Behördenangaben vorübergehend obdachlos. Die italienische Regierung rief den Notstand für die betroffenen Gebiete aus.

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