Bickel entsetzt

Rapid: Angriffe unter der Gürtellinie!

Auf Bickel und Djuricin prasselt nach 1:2 in Bratislava heftige Kritik einiger „Fans“ ein. Rapid will heute mit Rotation aus der Druckwelle. Mit frischen Kräften soll der Heimsieg gegen Wolfsberg gelingen. 

„Vieles unter der Gürtellinie, böse Dinge. Nicht nur gegen den Trainer, auch gegen mich.“ Rapids Sportchef Bickel ist entsetzt, wenn er derzeit auf seine E-Mails blickt. Denn nach dem 1:2 im Quali-Hinspiel gegen Slovan Bratislava steht die sportliche Führung in Hütteldorf unter Beschuss. „So wie die Leute reagieren, hat man das Gefühl, wir haben gegen ein Dritte-Welt-Land gespielt. Und nicht gegen ein slowakisches Top-Team", ist Bickel über die Beschimpfungen entsetzt.

Und das nach zwei Spielen (zuvor 1:1 gegen Altach) ohne Sieg. Die den Schweizer ärgern, aber nicht aus der Fassung bringen: „Es gibt keine Alarmstufe Rot, ich lasse mir nicht alles schlechtreden.“ Doch die brennende Zündschnur kann man heute nur mit einem Sieg gegen Wolfsberg ausdämpfen. Wobei Trainer Djuricin ein Spagat gelingen muss: Er will - vier Tage nach dem Europacup-Fight bei großer Hitze - mit Rotation aus der Druckwelle. „Den einen oder anderen werden wir schonen“, kündigt Djuricin an. Wobei er auch auf den Kreatin-Kinase-Wert der Spieler achtet. Täglich wird Schwab und Co. Blut abgenommen, um eine etwaige Müdigkeit eruieren zu können. Spielen will jeder.

Alternativen im Saft
Rapids Alternativen: in der Innenverteidigung der 19-jährige Müldür. Auch Auer, Martic und Kostic stehen im Saft. Und in Bratislava feierte Stürmer Guillemenot (links im Bild) sein Debüt: „Er hat Unruhe reingebracht“, war Djuricin mit ihm zufrieden. So sollte Alar heute auch nicht durchspielen müssen. Wenn es nach Plan läuft. Zu viel Risiko mit einer völlig neuen Elf darf Rapid auch nicht eingehen.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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