Do, 20. September 2018

PS4-Gamer bevormundet?

15.06.2018 11:53

„Fortnite“-Shitstorm ergießt sich über Sony

Epic Games hat vor wenigen Tagen seinen Battle-Royale-Megahit „Fortnite“ auf Nintendos mobil und daheim am TV-Gerät nutzbare Konsole Switch gebracht - und damit einen ordentlichen Hit gelandet. Viele Spieler schätzen die Cross-Play-Funktion, durch die Switch-Gamer gemeinsam mit Xbox- oder PC-Spielern in die Schlacht ziehen können. Nur Sony sperrt sich gegen den plattformübergreifenden Spaß - und zieht damit nun den Zorn der „Fortnite“-Spieler auf sich.

Die Switch-Version und „Fortnite“ im Allgemeinen sind auf Erfolgskurs. In den ersten Tagen wurde das Game schon mehr als zwei Millionen Mal auf die Nintendo Switch heruntergeladen, insgesamt liegt die „Fortnite“-Spielerzahl mittlerweile bei gewaltigen 125 Millionen.

Doch in der „Fortnite“-Szene brodelt es: Viele Spieler, die „Fortnite“ auf der PS4 gespielt haben, können sich laut einem Bericht der britischen BBC nicht mit ihrem Konto bei der Nintendo-Switch-Version anmelden. Sie müssen stattdessen ein neues Konto erstellen, mit dem sie aber wiederum keinen Zugriff auf die auf der PS4 freigespielten Ausrüstungsgegenstände ihrer Helden haben.

Ähnliche Komplikationen gab es früher schon, wenn PS4-Gamer sich auf einer Xbox bei „Fortnite“ einloggen wollten. In sozialen Netzwerken ergießt sich deshalb ein Shitstorm über Sony.

Andeutungen von Epic und Microsoft
Sony hat nicht offiziell bestätigt, „Fortnite“-Spielern den Login auf anderen Plattformen zu verbieten. Zuvor gab es allerdings sowohl von Microsoft als auch vom „Fortnite“-Entwickler Epic Games entsprechende Andeutungen, dass der Konsolen-Platzhirsch kein Interesse an Crossplay mit anderen Konsolen habe.

Sony erklärt in einem ersten Statement, man sei mit einer Community von 80 Millionen Nutzern pro Monat in puncto Spielerzahl auch ohne Konkurrenzplattformen schon gut aufgestellt und biete bei „Fortnite“ Crossplay mit PC-, Mac-, Android- und iOS-Gamern an, die Namen Xbox und Switch fallen nicht. Darüber hinaus habe man zu dem Thema nichts zu sagen.

 krone.at
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