Di, 16. Oktober 2018

Realistische Szenen

19.06.2018 08:00

Mit 3D-Raumplanern Wohnträume verwirklichen

Mit einem modernen 3D-Raumplaner lassen sich persönliche Wohnträume schon ziemlich realistisch in Szene setzen - auf dem Smartphone, Tablet oder am PC.

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. In ein paar Jahren wird unser Alltag komplett anders aussehen, als wir uns das heute auch nur ansatzweise vorstellen können. Die digitale Revolution durchdringt bereits jetzt die allermeisten Lebensbereiche. Auch die (Innen-) Architektur und die Art und Weise, wie wir in Zukunft unsere Wohnungen und Häuser planen, bauen und einrichten wollen.

Noch spielt die Technik nicht alle Stückerln, doch das Repertoire ist schon jetzt ziemlich beeindruckend. „Augmented Reality“ (zu Deutsch: erweiterte Realität) ist eine jener faszinierenden Entwicklungen, die bereits Wirklichkeit sind. Gemeint ist damit das Einblenden von Zusatzinformationen und Werkzeugen am Bildschirmrand - als computerunterstützte Ergänzung bei bewegten Bildern. Von erweiterter Realität spricht man zum Beispiel dann, wenn bei einer Fußballübertragung beim Freistoß die Flugbahn des Balles nachgezeichnet und die Entfernung zum Tor eingeblendet wird.

Erweiterte Realität
Bei modernen Raumplanern funktioniert das in etwa so: Man installiert die entsprechende App, richtet die Kamera des Smartphones oder Tablets in den Raum und in der Seitenleiste am Bildschirmrand erscheinen verschiedene virtuelle Möbelstücke. Man wählt ein passendes Stück aus, schiebt es mit dem Finger in den Raum - schon steht das neue Wunsch-Sofa im eigenen Wohnzimmer! Natürlich nur virtuell. Aber mit so viel visueller Unterstützung bekommt man schon eine sehr gute Vorstellung davon, wie sich das Stück an dieser oder jener Stelle machen würde. Die Möbelstücke in 3D können natürlich von allen Seiten und Perspektiven aus betrachtet werden. Auch Bodenbeläge oder Tapeten lassen sich mit einer einzigen Fingerberührung austauschen. Das hat schon ein bisschen was von Zauberei.

Noch Luft nach oben
Bald schon wird es völlig normal sein, wenn Architekten und Makler ihre Kunden durch komplett eingerichtete Wohnungen führen werden, bevor diese überhaupt gebaut sind. Noch ist es nicht so weit. Vieles ist bereits möglich, aber hier und da hapert es noch an Kleinigkeiten. Was im Einführungsvideo so kinderleicht erscheint, entpuppt sich im Realitäts-Test oft als lästige Hürde, bei der Ungeduldige bald aussteigen. Selbst als geübter Smartphone-Benutzer braucht es eine gewisse Zeit, bis alle Möglichkeiten der Software durchschaut und die wichtigsten Kniffe erlernt sind, um Möbelstücke zielsicher durch den Raum zu jonglieren.

Kalte grafische Oberflächen oder kurze Verzögerungen bei raschem Perspektivenwechsel sind weitere typische Mankos. Die „richtige“ Realität sieht derzeit einfach noch ein Stück besser aus. Schade auch, dass die allermeisten der virtuellen Möbelstücke aus der Seitenleiste keine konkreten Produkte sind, die man genau so auch beim Hersteller findet und dort bestellen könnte. Verschiedene Spielwiesen Mittlerweile gibt es dutzende 3D-Raumplaner auf dem Markt. Als App für das Smartphone oder Tablet, zum Herunterladen und Installieren auf dem Heim-Computer oder in einer einfachen Online-Variante. Häufig sind diese Software-Programme für Branchenvertreter gemacht. In einer abgespeckten (oft kostenfreien) Version sind die meisten jedoch auch für Normalverbraucher interessant.

Die Bedienung der 3D-Raumplaner funktioniert immer nach demselben Prinzip: Der Grundriss der Wohnfläche muss gezeichnet, Größe und Form der Räume bestimmt werden. Danach werden mittels Finger oder Mausklick Türen, Fenster oder Treppen eingebaut. Es folgt die Gestaltung von Böden und Wänden, wobei alle möglichen Elemente und Farben zur Auswahl stehen: Fliesen, Tapeten, Paneele, Parkette. Am Ende geht‘s ans Einrichten, die vordefinierten Räume werden mit beliebigen Möbeln ausgestattet. Die Planung erfolgt auf einer Zeichenfläche, also in 2-D. Die virtuelle Begehung der Räume erlebt man dann in 3-D. Fast wie im richtigen Leben.

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