So, 21. Oktober 2018

Karlau-Einblick:

08.05.2018 05:38

„Tag der offenen Tür“ im Hochsicherheits-Gefängnis

Für die breite Außenwelt bleiben die schweren Gefängnistüren der Grazer Karlau normalerweise verschlossen. Nicht so am 26. Mai: Vier Stunden lang haben Interessierte die Möglichkeit, hinter die dicken Mauern und in die unbekannte Welt des Strafvollzuges zu blicken. Wie sehen die Zellen der Häftlinge aus, wie wird mit ihnen gearbeitet, wie sorgen die Mitarbeiter für Sicherheit?

Die meisten kennen ein Gefängnis nur aus dem Fernsehen. Klischees ranken sich um dieses Thema, wild geht es zu hinter Gittern. Dass dem (meistens) nicht so ist, sich ein strenger Ablauf durch den Tag zieht, ist unbekannt. Wer wissen will, wie Häftlinge leben, welche anspruchsvolle Arbeit die Mitarbeiter des Strafvollzuges leisten, hat am 26. Mai von 12 bis 16 Uhr Gelegenheit dazu. In der Grazer Karlau heißt es da nämlich „Tore auf!“ Diese Chance sollte man nutzen, immerhin wird das historische Gebäude bald einem großen, dringend nötigen Umbau unterzogen.

An Infopoints warten Justizwachebedienstete und geben Auskunft zu ihrer Arbeit mit den Gefangenen. Da es sich bei der Karlau um ein Hochsicherheits-Gefängnis handelt, dürfen Besucher nur unter Vorlage eines Lichtbildausweises teilnehmen. Fotografieren ist verboten, Handys, Schlüssel, Taschen und dergleichen sind ebenso nicht erlaubt. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung. Für musikalische Umrahmung sorgen übrigens ebenfalls Mitarbeiter der Justiz.

Monika Krisper
Monika Krisper

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