Do, 16. August 2018

7,6 Millionen pro Jahr

01.03.2018 20:00

So viele Autos wie noch nie auf der Tauernautobahn

7.668.906 – genau so viele Fahrzeuge fuhren im Jahr 2017 durch die Mautstelle der Tauernautobahn in St. Michael. Das sind um 1,5 Millionen mehr als noch vor fünf Jahren – und die Tendenz ist weiter steigend.

Heruntergerechnet passieren also mehr als 21.000 Fahrzeuge pro Tag die Mautstelle der Tauernautobahn. Im Vorjahr waren es knapp weniger als 20.000. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 waren es „nur“ 6,1 Millionen Fahrzeug pro Jahr, sprich knapp 17.000 Fahrzeuge pro Tag.

Erfreulich dabei: „Die durchschnittliche Wartezeit bei Abfertigungen an den Mautkabinen lag im Jahresschnitt bei unter fünf Minuten“, appelliert Asfinag-Geschäftsführer Bernd Datler an die digitale Vignette und die Videomaut.  „Kein Anhalten, schnelle Durchreise, kein Bezahlen mehr an der Mautstelle und bequemes Bestellen über den Mautshop: die Digitale Streckenmaut hilft, Zeit zu sparen und Staus zu verhindern. Darüber hinaus sorgen wir vor, dass die Mautstellen an starken Reisewochenenden personell immer voll besetzt sind, um Wartezeiten zu minimieren.“

Dass die Zahl der Auto auf der Tauernautobahn zunimmt, bestätigt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) im Vergleich zum Jahr 2010: Hier liegt Zederhaus mit plus 36,6 Prozent ganz vorne. In Anif sind es 67.000 (+6,7 Prozent), in Hallein 54.000 Fahrzeuge pro Tag (plus 23,3%). Eklatant der Anstieg in Niedernfritz: Plus 31,2 Prozent binnen acht Jahren. 
“Die Daten zeigen, dass es verstärkte Maßnahmen zur Reduktion von Lkw- und Pkw-Verkehr braucht“, so VCÖ-Experte Christian Gratzer. “Bei Gütertransport ist auch EU gefordert. Bei Personenmobilität ein Ausbau von Öffentlichem Verkehr, verstärktes Mobilitätsmanagement von Betrieben und Anreize, die Anreise von Freizeit- und Tourismusgebieten mit Bahn und Bus forcieren.“

Max Grill
Max Grill

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