26.02.2018 12:54 |

Beachvolleyball-Asse

Doppler/Horst haben bereits Olympia 2020 im Visier

Die World-Tour-Saison der Beachvolleyballer nimmt diese Woche so richtig Fahrt auf. Mit dem 5*-Turnier in Fort Lauderdale steht das erste Saison-Major auf dem Programm, etliche österreichische Paare haben die Reise in die USA auf sich genommen. Allen voran stehen Clemens Doppler/Alexander Horst. Die Vize-Weltmeister von Wien haben sich zehn Tage lang vor Ort auf das Turnier vorbereitet – und haben auch sonst noch große Ziele!

Nach zwei Trainingscamps auf Teneriffa war die verfrühte Anreise besonders wegen der Gewöhnung an die Bedingungen wichtig. "Eigentlich war durchgehend starker Wind, zum Turnier hin soll es weniger werden", sagte Horst. "Jetzt haben wir schon einen guten Spielaufbau für die starke Brise gefunden, mit Normalbedingungen sollten wir sowieso umgehen können."

Österreichs Nummer-1-Paar plant langfristig, trotz der schon 37 Jahre von Doppler und der 35 von Horst. "Wir fühlen uns noch genug im Saft, es macht uns Spaß. Daher kann es nur Richtung Tokio gehen", sprach Doppler Olympia 2020 an. Der Welser hatte sich im September am Knie operieren lassen. "Ich will noch länger spielen und die eine Falte im Knie hat mir schon während der WM das Leben schwer gemacht. Bei erneuter Belastung hätte sie wieder zu zwicken beginnen können, jetzt ist sie weg."

Freilich brauche es noch ein wenig Zeit, bis die Nachwirkungen der Operation im Training wettgemacht sein werden. Doppler: "Ich merke die fehlenden Einheiten im Kraftraum, aber auch das wird mit der Zeit kommen. Am Ball haben wir einen recht guten Touch, ich freue mich auf die erste Herausforderung und Formüberprüfung in Florida." Als wettkampfmäßige Vorbereitung hat ein Hallenturnier des Europäischen Verbandes (CEV) Mitte Jänner in Tschechien gedient, bei dem es Platz vier gab.

Doppler/Horst sind fix für den Hauptbewerb von Fort Lauderdale qualifiziert und steigen daher erst am Mittwoch ins Turnier ein. Gespielt wird in einer 5.000 Zuschauer fassenden Arena im Beach Park. Coach Robert Nowotny setzt einmal den Aufstieg aus der Gruppe als Ziel. "Das Spielniveau ist so hoch und eng beisammen, dass es vermessen wäre, erneute Wundertaten zu erwarten. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und unsere Optionen nutzen."

Laut Nennliste ersparen sich auch die Steirerinnen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig die Qualifikation, wenn auch knapp. Alle anderen ÖVV-Duos müssen am Dienstag in die Qualifikation. Genannt haben Nadine Strauss/Eva Freiberger bzw. Christoph Dressler/Robin Seidl, Martin Ermacora/Moritz Pristauz sowie Thomas Kunert/Philipp Walter.

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