Di, 21. November 2017

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25.11.2015 11:21

So briefen Sie Ihren Babysitter richtig

Einen guten Babysitter zu finden, ist schwierig. Oft ist die Zusammenarbeit aber auch deshalb nicht sehr zufriedenstellend, weil die gegenseitigen Erwartungen nicht aufeinander abgestimmt sind. Wie Sie Ihren Babysitter daher richtig vorbereiten, erfahren Sie hier.

Wenn Sie sich für einen Babysitter entschieden haben, ist wichtig, dass Ihr Kind ihn in einem entspannten Rahmen und in Ihrem Beisein kennenlernt. Beobachten Sie den Umgang der beiden miteinander. So bekommen Sie ein Gefühl für die Art des Babysitters und können je nach beobachteten Handlungsweisen schon einige wichtige Vorgaben aussprechen.

Abläufe und Rituale
Viele Eltern machen die Beobachtung, dass nach dem Besuch eines Babysitters bestimmte Rituale, die vorher schon gut funktioniert haben, nachher auf einmal nicht mehr klappen. Das kann daran liegen, dass der Babysitter unwissentlich seine eigene Routine angewendet hat, und das Kind dadurch ungewollt aus dem Konzept gebracht hat.

Beschreiben Sie daher die von Ihnen durchgeführten Rituale und betonen Sie, worauf Sie besonderen Wert legen. Speziell das Gute-Nacht-Ritual sollte möglichst so durchgeführt werden, wie Sie das auch immer tun. Sonst haben Sie in den folgenden Nächten wahrscheinlich mit Ihrem Kind zu kämpfen. Besonders die Uhrzeiten, und Beruhigungsstrategien, wenn das Kind in der Nacht aufwacht, sollten besprochen worden sein.

Essensvorlieben
Machen Sie Ihren Babysitter auch auf Besonderheiten im Essverhalten aufmerksam, wenn es welche gibt. Besondere Vorlieben, Abneigungen aber insbesondere Allergien oder Verbote müssen klar kommuniziert sein. Auch allfällige Handlungsspielräume müssen eindeutig definiert werden: Wie viele Süßigkeiten sind maximal erlaubt, wie viel wird zu Abend gegessen und was? Je genauer Sie das festlegen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass ungewollt Grenzen übertreten werden.

Infos für Notfälle
Hinterlassen Sie immer einen Zettel, wo Sie genau sind, wie lange Sie weg sind, und wie Sie bei dringenden Zwischenfällen erreicht werden können. Sie sollten nach Möglichkeit auch einen Ersatzkontakt darauf notieren: wer kann kontaktiert werden, wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht erreicht werden können? Auch Notfalltelefonnummern von Kinderarzt, Notarzt und Rettung sollten bereitliegen.

Zeigen Sie dem Babysitter auch, wo Sie Ihre Medikamente und Erste Hilfe Box aufbewahren, und deponieren Sie an einem Ort nahe bei diesen Dingen ein Notfall-Kuvert mit etwas Bargeld, falls eine Taxifahrt zum Arzt oder in ein Spital notwendig werden würde.

Instruieren Sie den Babysitter auch zu bestehenden Krankheiten, Medikamenteneinnahmen und dergleichen, damit er richtig reagieren kann.

Wohlbefinden des Babysitters
Stellen Sie Essen und Getränke für den Babysitter bereit, bzw. erklären Sie, wo er was findet, und wovon er nehmen darf. Auch sollten Sie klar machen, was getan werden darf, während das Kind schläft: Ist fernsehen in Ordnung? Dürfen Bücher aus dem Regal genommen werden? Die CD-Sammlung durchgehört werden?

Je genauer Sie vorab absprechen, wie Ihrer beider Erwartungen aussehen, desto eher werden Sie mit der Arbeit des Babysitters wirklich zufrieden sein und Ihr Kind wird sich wohl und sicher fühlen.

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