So, 22. Oktober 2017

Vorfreude!

11.07.2008 11:30

So genießt du die Zeit der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft bedeutet im Leben jeder Frau bzw. jedes Paares eine große Veränderung. Schließlich ist man in wenigen Monaten zu dritt. Und auch wenn man sich das Kind gewünscht hat, ist es normal, dass nun die ersten Bedenken kommen: Werden wir gute Eltern sein? Wird unsere Beziehung das überstehen? Wird das Kind gesund sein? Je besser eure Vorbereitung auf die Ankunft eures Kindes, desto leichter werdet ihr mit der Veränderung fertig. krone.at gibt Tipps, wie ihr die Schwangerschaft genießen könnt und euch auf euer baldiges Dasein als Familie gut vorbereitet.

Genießen!
Die Schwangerschaft kann eine sehr schöne Zeit sein, vorausgesetzt man erlaubt sich auch, sie zu genießen. Als Frau solltest du dir dessen bewusst sein, dass dein Befinden auch für dein Baby spürbar ist. Das heißt, die oberste Maxime sollte sein, dass es dir gut geht, dann geht es auch deinem Kind gut. Du solltest dir daher bewusst Zeit für dich und dein Wohlbefinden nehmen, und auch bewusst die Zeit mit deinem Partner genießen. Romantische Abende zu zweit können hier genauso dazu gehören, wie schöne Spaziergänge und lange Gespräche, in denen ihr gemeinsam überlegt, wie eure Partnerschaft in Zukunft mit Kind aussehen soll. Auch Urlaube sollten während der Schwangerschaft unbedingt noch gemacht werden, denn mit Kind wird es organisatorisch aufwändiger.

Vorbereitung auf das neue Leben
Für dich als Frau ist die Veränderung durch die Schwangerschaft am eigenen Körper deutlich spürbar. Du kannst deinen Körper bei der Entwicklung unterstützen, indem du dich bewusst um dich kümmerst. Dazu gehört neben der richtigen, gesunden Ernährung auch Pflege. Streichle und massiere deinen Bauch, und denke dabei positiv an dein Kind. Ab der zwölften Woche spürt dein Kind die Berührungen, auch wenn du noch keine Bewegungen wahrnimmst. Massagen mit Bodylotions haben neben dem wohltuenden Effekt auch die Wirkung, dass sie deine Haut dehnbarer machen, und dein Bauch das Wachstum leichter verkraftet. Ebenso solltest du regelmäßig Schwangerschaftsgymnastik machen oder beispielsweise Wassergymnastik bzw. schwimmen gehen. Bewegung im warmen Wasser hat den Vorteil, dass du dich entspannst, und deinen Bewegungsapparat speziell in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft gut entlasten kannst. Du solltest jedoch vorher mit deinem Arzt besprechen, ob Wassergymnastik für dich unbedenklich ist, da vereinzelt wegen Infektionsgefahr eher davon abgeraten wird. 

Streicheleinheiten und Zärtlichkeit sind nun besonders wichtig, das heißt viel kuscheln mit deinem Partner. Auch Sex in der Schwangerschaft ist, solange du es willst und keine Schmerzen hast, kein Problem. Dein Partner sollte nun einfach besonders für dich da sein, und auch von Beginn an eine Beziehung zu eurem Kind aufbauen. Ab der 20.Woche kann dein Kind auch Geräusche hören. Von nun an solltet ihr beide auch hörbar mit ihm sprechen oder Geschichten vorlesen, damit es sich von Beginn an eure Stimmen gewöhnt. Auch beruhigende, schöne Musik kann dem Kleinen nun schon vorgespielt werden.

Dem Kind einen Namen geben
Ihr solltet euch bald mit der Frage der Namenswahl beschäftigen. Steht das Geschlecht eures Kindes einmal fest, dann bekommt es durch den Namen sehr früh eine Persönlichkeit für euch. Außerdem ist es eine schöne Abendbeschäftigung, Namensbücher zu wälzen, und zu überlegen, welchen Charakter euer Kind wohl haben wird.

Ankunft daheim
Auch Zuhause sollte in der zweiten Schwangerschaftshälfte alles für deinen kleinen Schatz vorbereitet werden. Und diese Vorbereitungen solltest du auch genießen – nimm dir viel Zeit dafür, den Bereich für dein Baby vorzubereiten und liebevoll zu gestalten. Dein Kind wird deine Vorfreude spüren, und das trägt auch zu seinem Wohlbefinden bei.

Kind und Partnerschaft
Ihr solltet euch dessen bewusst sein, dass ein Kind eure Partnerschaft unweigerlich verändern wird. Für Frauen tritt nun das Kind an die erste Stelle – ein biologischer, natürlicher Reflex, der das Überleben des Nachwuchses sicherstellt. Je mehr sich der Vater in die Erziehung und Betreuung des Babys einbringt, desto besser. Denn so entlastest du als Vater deine Partnerin, sie fühlt sich verstanden und unterstützt, und ist damit viel mehr bereit, sich auch wieder um dich zu kümmern, da einfach mehr Energie da ist, um in die Partnerschaft investiert zu werden. Ihr solltet daher schon während der Schwangerschaft besprechen, wie die spätere Arbeitsteilung aussehen wird, und auch, wie eure Beziehung verlaufen soll. Vielleicht gibt es Zeiten in der Woche, in der euer Nachwuchs bei Großeltern sein kann, und ihr daher Zeit habt, euch nur um euch zu kümmern. Das ist besonders wichtig, damit eure Beziehung intakt bleibt, und euer Baby Mama und Papa hat.

Umgang mit Ängsten
Bei Frauen und Männern tauchen während der Schwangerschaft viele Ängste auf. Für die Frau ist es zugleich schön, aber oft auch beunruhigend zu sehen, wie sich der eigene Körper verändert. Die Angst vor Komplikationen in der Schwangerschaft ist oft ein ständiger Begleiter. Für werdende Väter ist es oft die Sorge um die Partnerin, und die Angst vor der neuen Rolle als Vater, die schlaflose Nächte verursacht. Speziell Männer haben oft große Probleme damit, ihre Unabhängigkeit aufzugeben und sich nun in ihrer Rolle als Ernährer und Beschützer einzufinden. Männer und Frauen haben verschiedene Strategien, um mit diesen Sorgen umzugehen. Während Frauen sich gerne mit Freundinnen oder ihrer Mutter austauschen, und dadurch gut mit allen Herausforderungen umgehen können, versuchen Männer, alles mit sich selbst auszumachen. Die Frau spürt, dass ihr Partner ein Problem hat, deutet dies aber oft falsch und fertig ist die Beziehungskrise. Daher gilt: Miteinander reden! Je offener ihr euch austauscht, und eure Sorgen besprecht, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ihr eine Lösung findet.

Manche Männer haben Bedenken, bei der Geburt dabei zu sein. Der Gedanke an das Durchtrennen der Nabelschnur bzw. einen blutverschmierten Säugling löst oft Angst aus. Wichtig ist, dass du als Frau deinen Partner zu nichts zwingst, was er nicht möchte. Fühlt er sich nicht wohl, dann ist er bei der Geburt bzw. bei den Untersuchungen ohnehin mehr im Weg als eine Hilfestellung. Ersatzweise Unterstützung kannst du von deiner Mutter oder einer Freundin bekommen – das bringt dir mehr und ist auch für deinen Partner besser.

Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung
Ebenso wichtig ist der gemeinsame Besuch von entsprechenden Kursen, in denen man sich auch mit Menschen in derselben Situation austauschen kann. Denn je mehr ihr über den Verlauf einer Schwangerschaft und Geburt wisst, desto kleiner werden die Ängste und Sorgen. Auch kann man hier gute Kontakte zu anderen werdenden Eltern knüpfen, die sich oft zu lebenslangen Freundschaften entwickeln.

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