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Günstigen Ökostrom prüfen und die Umwelt schützen!

ökostrom testÖkostrom war lange Zeit ein teurer Luxus für Menschen, die das ökologische Gewissen vor finanzielle Erwägungen stellen konnten. Viele einfache Verbraucher machten sich wenig Gedanken darüber, welchen Ursprung der Strom aus der Steckdose hat. In den letzten Jahren ist das Umweltbewusstsein in breiten Bevölkerungsschichten deutlich gewachsen und immer mehr Stromkunden interessieren sich für Ökostrom.

Elektrischer Strom ist in allen denkbaren Lebensbereichen eine Grundlage unseres Alltags. Wie selbstverständlich schalten wir bei Einbruch der Dunkelheit das Licht an, benutzen Radio und Fernsehen, Arbeiten am Computer, kochen mit E-Herd und Ofen und bedienen weitere Haushaltsgeräte, Werkzeuge und Hilfsmittel, die ohne Strom nicht funktionieren. Die meisten von uns durchschauen ihre Funktionsweise nur oberflächlich. Gleiches gilt für den Strom, die Energie, die zum Antrieb all dieser Gerät erforderlich ist. Strom ist für viele das, was in Batterien steckt oder aus der Steckdose kommt.

Ökostrom – Umweltbewusstsein in Kilowattstunden

Vielen Verbrauchern wird zunehmend bewusst, dass Energiegewinnung ein für unsere Zukunft wichtiges Thema ist. Strom, wie wir ihn in den letzten Jahrzehnten überwiegend gewonnen haben, ist langfristig eine Bedrohung für die Umwelt und damit für die gesamte Menschheit. 

Stromgewinnung verbraucht natürliche Ressourcen, sie produziert gefährlichen oder umweltschädigenden Abfall oder die Verfahren an sich sind riskant und schädlich.

Was ist Ökostrom?

ökostrom vergleichDer Begriff Ökostrom kennzeichnet jene Verfahren der Stromerzeugung, die auf erneuerbaren Energiequellen basiert. Diese Verfahren sind nicht oder deutlich weniger umweltschädlich.

Nach dieser Definition stammt Ökostrom in Österreich aus:

  • Windkraftanlagen
  • Wasserkraftwerken
  • Biogasspeichern
  • Photovoltaikanlagen

Auf den ersten Blick ist allein aus dem Begriff nicht ersichtlich, woher ein als Ökostrom beworbenes Produkt stammt. Der Name Ökostrom ist in Österreich nicht geschützt und es gibt keine verbindliche Definition, was Verbrauchern besondere Sorgfalt bei der Auswahl eines Ökostromanbieters nahelegt.


Strom aus Wasserkraft

Wasser bedeckt fast zwei Drittel der Erdoberfläche. Es ist Grundlage biologischen Lebens und Verkehrsweg und es kann sinnvoll genutzt werden, um Strom zu erzeugen.

Diesen Nutzwert des Wassers und die durch seine natürliche Bewegung enthaltene Energie erkannten Menschen früh. Das Bild der klassischen Wassermühle, die unsere Vorfahren nachweislich vor rund 7.000 Jahren nutzten, beweist dies anschaulich.

Moderne Wasserkraft

Moderne Wasserkraft anlagen arbeiten nach dem gleichen Prinzip: die Strömungsenergie von Flüssen treibt Turbinen und Wasserräder an und ein Generator wandelt die kinetische Energie in Strom. Alternativ nutzen Pumpspeicherkraftwerke oder Gezeitenkraftwerke natürliche oder künstlich erzeugte Höhenunterschiede, um Wasserbewegung nutzbar zu machen.

Global gesehen spielt die Energiegewinnung aus Wasserkraft eine große Rolle. Für Österreich gilt dies auf den ersten Blick bedingt, denn nur eine geringfügige Menge des heute erzeugten Stroms stammt aus Wasserkraftwerken. Die Nutzung der Wasserkraft ist über das Land verteilt regional aufgrund geografischer Voraussetzungen stark unterschiedlich.


Strom aus Windkraft

Wie die Wassermühle ist uns die Windmühle seit vielen Jahrtausenden bekannt. Das Funktionsprinzip ist dasselbe: Wind treibt die Flügel eines modernen Windkraftrades und betreibt einen stromerzeugenden Generator.

Windparks in Österreich

Windkraft steht heute an erster Stelle der erneuerbaren Energiequellen und an Platz zwei aller genutzten Energieträger in Österreich. Windkraft wird vor allen Dingen mit regionalen Schwerpunkten genutzt, das wird zum Beispiel für die stetig wachsenden Windparks demonstriert.


Strom aus Sonnenlicht

Die Fotovoltaik galt viele Jahre als Vorzeige-Methode der nachhaltigen Stromerzeugung. Obwohl Österreich nicht zu den sonnenreichsten Ländern der Welt zählt, lassen sich Anlagen fast überall aufstellen und verwenden. Dies gilt sowohl für große Solarparks als auch für die private Solaranlage auf dem Hausdach. Solarenergie lässt sich privat im begrenztem Umfang nutzen. Bis vor kurzem wurde die Installation von Fotovoltaikanlagen im privaten Hausbau vom Staat gezielt gefördert.


Strom aus Biomasse

Die Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen wird genutzt, um Wasser zu verdampfen und über den Wasserdampf stromerzeugende Turbinen anzutreiben. Als geeignete Biomasse werden Stoffe eingesetzt, die nachwachsend sind. Hierzu zählen Holz und andere Pflanzenteile und Agrarrohstoffe sowie durch deren Vergärung gewonnene Gase, wie Bioethanol gewonnen aus Mais, Getreide oder Kartoffeln, sowie Pflanzenöle, umgewandelt zu Biodiesel.

Da die Energiegewinnung durch Verbrennung ineffizient ist, wird bei der Methode der Kraft-Wärme-Kopplung zusätzlich die bei der Verbrennung entstehende Abwärme zum Heizen genutzt.

Kritik zu Strom aus Biomasse

Die Stromgewinnung aus Biomasse steht nicht zuletzt wegen ihres Flächenbedarfs und grundlegender ethischer Fragen im Hinblick auf die Verstromung potentieller Nahrungsmittel oftmals in der Kritik.


Anbieter- und Tarifzertifikate – Orientierung uns Sicherheit

ökostrom vergleichEine Methode sich bei der Auswahl eines Stromanbieters zu überzeugen, dass Ökostrom den erhofften Anforderungen entspricht, sind unterschiedliche Zertifikate, welche einen Stromtarif als ökologisch kennzeichnen.

  • Global 2000
  • Österreichische Umweltzeichen UZ46 „Grüner Strom“
  • TÜV-Süd
  • Gütesiegel Grüner Strom

sind verbreitete Kennzeichnungen, die einem Stromanbieter ein Produkt aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen bescheinigen.

Fachleute rechnen damit, dass sich der Anteil der erneuerbaren Energiequellen am Energiemix bis 2050 verdoppeln wird.

Wie kommt der Ökostrom in die Steckdose?

Wer sich beim Stromvergleich bewusst für einen der zahlreichen Ökostromanbieter oder einen Ökostrom-Tarif bei einem der großen lokalen, regionalen oder überregionalen Anbieter entscheidet, wird sich fragen, welche technischen Maßnahmen nach Vertragsschluss vollzogen werden, um die bestehenden Leitungen auf Ökostrom umzurüsten.

Natürlich passiert nichts dergleichen.

Die Steckdosen bleiben die gleichen und bei einem Stromanbieter-Wechsel sind für den Kunden keinerlei technische Veränderungen bemerkbar. Der Strom wird nicht einmal von einem Anbieter aus und vom neuen wieder eingeschaltet, er fließt einfach unverändert aus der Leitung in angeschlossene Geräte.

Wenig verwunderlich, dass gerade in den Anfängen des Ökostroms skeptische Verbraucher mutmaßten, es handele sich nur um eine Masche, um den gleichen Strom gutgläubigen Abnehmern teurer zu verkaufen.

Stromeinspeisung

Ein genauerer Blick auf die Prinzipien der Stromeinspeisung erklärt, dass dem natürlich nicht so ist und wer Ökostrom bezahlt solchen erhält.


Das Stromsee-Modell

ökostrom vergleichAlle Stromanbieter verwenden ein gemeinsames Leitungsnetz, das bis zum Endverbraucher führt. Um zu erklären, wie Ökostrom in Verbindung mit anderen Arten der Stromerzeugung funktioniert und der "richtige" Strom beim Kunden landet, nutzen viele Fachleute das Stromsee-Modell.

Das Wasser in einem See symbolisiert hierbei die Gesamtmenge des produzierten Stroms, der von Produzenten an einem Ufer des Gewässers eingeleitet wird. Hierbei vermischen sich alle unterschiedlichen Arten Strom, unterschieden nach der Art ihrer Quellen, zu einem Ganzen.

Am anderen Ufer bedienen sich die Verbraucher aus diesem Strom-Pool und erhalten Strom aus verschiedenen Quellen.

Der Schwachpunkt der Logik diesen Modells liefert die Rechtfertigung für die Entscheidung für Ökostrom: ein See erscheint als großer Speicher, der Stromsee hingegen wird von den Versorgern nur mit so viel Strom gespeist, wie von Verbrauchern abgenommen wird. Steigt die Zahl der Ökostrom-Kunden, steigt deshalb die Menge des eingespeisten Ökostroms, während der Anteil anderer Stromquellen in gleichem Maße abnimmt.

Der Verbraucher nimmt durch seine Entscheidung im Stromanbieter Vergleich unmittelbar Einfluss auf die Stromwirtschaft und sendet ein Signal an die Politik, die dem Interesse der Stromkunden – überwiegend Wähler – durch Unterstützung der Stromproduzenten, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die erforderliche Infrastruktur Rechnung trägt.


"Echter" Ökostrom vom Dach – Mieterstrom

Es gibt Ausnahmen beim Modell der Einspeisung und Entnahme aus einem gemeinsamen Strompool.

In größeren Projekten in Wien oder Salzburg sowie in Einzelprojekten in anderen Städten nutzen Unternehmen und Vermieter Fotovoltaikanlagen auf Hausdächern, um einzelne Mietergemeinschaften mit individuellem Strom, unabhängig vom Stromnetz zu versorgen. Da dies noch nicht autark gelingt, wird hier der selbst erzeugte Strom mit klassischem Strom aus der Leitung bedarfsweise ergänzt. Da für solchen Strom keine öffentlichen Netze erforderlich sind, kann dieser insgesamt günstiger abgegeben werden, als klassischer Ökostrom.

Ökostrom in Wien kann zum Beispiel in einzelnen Stadtbezirken vom Hausdach bezogen werden. Solche Angebote stehen im Vergleich der Stromanbieter nicht jedem Verbraucher zur Verfügung.


Mogelpackung Ökostrom

Von den genannten Zertifikaten, die Stromanbieter als Ökostromproduzenten kennzeichnen, macht eines dem umweltbewussten Verbraucher den Stromvergleich schwer. Das Renewable Energy Certificate System, kurz RECS bescheinigt die Herkunft von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Ein entsprechendes Zertifikat ist in Europa frei handelbar. Das heißt, ein für eine Kilowattstunde Strom, in Norwegen ökologisch durch Wasserkraft erzeugt, ausgestelltes Zertifikat kann vom Erzeuger an einen französischen Atomstromerzeuger verkauft werden, der seinerseits im Gegenzug eine Kilowattstunde seines Atomstroms als Ökostrom zertifiziert an den Endverbraucher liefert. Diese Art Strom zu waschen oder bildlich gesprochen grün einzufärben trifft bei Umweltschützern seit Einführung des Zertifikats auf laute Kritik.

Schwierig ist bei diesem System, dass sich RECS zertifizierte Stromtarife mit niedrigen Stromkosten im Ökostrom Vergleich präsentieren und die Entscheidung für vermeintlich umweltbewussten Strom vielen Verbrauchern leicht fällt.

Ökostrom versus Umweltbewusstsein

ökostrom vergleichEine Kritik, die gegenüber dem Ökostrom und seinen Verfechtern erhoben wird, ist der Vorwurf der Scheinheiligkeit. Nach Ansicht einiger Kritiker beruhigen Wohlhabende beim Abschluss eines Ökostrom-Tarifs ihr ökologisches Gewissen. Tatsache ist, dass Ökostrom allein nicht mit dem Energiebedarf der Menschheit verbundenen Umweltprobleme beseitigen kann. Optimistische Prognosen zeigen, dass bis zu einem vollständigen Verzicht auf konventionelle Stromerzeugung noch viele Jahrzehnte vergehen werden.

Einfach ausgedrückt: ein Ökostromvertrag entbindet nicht vom verantwortungsbewussten Umgang mit Strom. Stromsparendes Handeln im Alltag ist darüber hinaus die effektivste Möglichkeit, Kosten zu senken und Geld zu sparen.

Wer Strom spart, spart zum Beispiel auch CO2. Schon kleine Veränderungen im Verhalten können große Wirkung zeigen:

Alte Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschrank, Gefriertruhe und Waschmaschine verbrauchen oftmals deutlich mehr Strom als Geräte neuester Generation. Finanziell lohnt ein Austausch nicht immer, steht eine Neuanschaffung an, können mit einer besseren Energieklasse Strom und Geld gespart werden. Haushaltsgeräte sollten grundsätzlich nur betrieben werden, wenn sie genutzt werden. Eine leere Kühltruhe ist ebenso ein unnötiger Verbraucher wie die Vielzahl an Standby-Lampen unterschiedlicher Geräte im Haushalt.

Weiteres Einsparpotenzial

Die Küche bietet großes Energiesparpotential: die unnötig lange offene Kühlschranktür, der vollständig gefüllte Wasserkocher beim Kochen einer Tasse Tee, das lange Vorheizen des Backofens, das Kochen im Topf ohne Deckel – in Summe führt Unbedarftheit in vielen Fällen zu unnötigem Stromverbrauch.

Mit wenigen Maßnahmen und Verhaltensänderungen lassen sich potentiell mehrere hundert Euro sowie mehrere hundert Kilo CO2 pro Jahr einsparen.


Muss Ökostrom immer teurer sein?

Ökostromtarife sind im Direktvergleich teurer als normale Stromtarife. Das bedeutet nicht, dass Verbraucher nicht mit einem Ökostromtarif Geld sparen können. Es finden sich Ökostrom Anbieter die Tarifmodelle anbieten, die billiger sind, als Basistarife bei kommunalen Versorgern. Dies gilt vor allen Dingen, wenn ein solcher Tarif der Grundversorgung seit einigen Jahren besteht. In diesen Fällen zahlen Verbraucher noch die Strompreise, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültig waren. Eine automatische Anpassung zu Gunsten des Kunden findet hier selten statt. Beim Strompreisvergleich unter günstigen Stromanbietern finden sich Ökostromanbieter, die preiswerter sind, als der alte Vertrag. Der verantwortungsbewusste Stromkunde kann sowohl den Geldbeutel entlasten als auch zum Klima- und Umweltschutz beitragen. 

Ökostrom ist nicht zuletzt aufgrund der hohen Kosten für die Entwicklung und Bereitstellung der erforderlichen Techniken und Anlagen teurer als konventioneller Strom. Es ist absehbar, dass die Preise weiterhin fallen werden. Dies geschieht abhängig von der wachsenden Nachfrage.

Welches ist der beste Ökostrom?

Stromrechner im Internet präsentieren mehr als 1.000 Ökostromanbieter und ein Vielfaches an Ökostromtarifen. Ein Vergleich basiert hier zum einen auf dem Ort, für den ein günstiger Stromanbieter gesucht wird, zum anderen auf dem persönlichen Verbrauch. Außerdem kann ausgewählt werden, welche Zertifizierung ein Anbieter oder ein einzelner Tarif besitzen soll. Ein Stromtarif Vergleich beinhaltet den Grundpreis sowie den Verbrauchspreis, den sogenannten Arbeitspreis, abhängig vom individuellen Verbrauch fällt auf beide unterschiedlich starkes Gewicht. 

Für den Strom Preisvergleich spielen weitere Faktoren eine Rolle. Anbieter locken zum Beispiel mit einer Wechselprämie, die bei Vertragsabschluss einmalig ausgezahlt oder auf die Stromrechnung angerechnet wird. Um in diesen Fällen die Strompreise zu vergleichen, ist es erforderlich, sowohl das erste Jahr als auch die Folgejahre einander gegenüberzustellen. Für manchen Verbraucher ist es ein Sport, jedes Jahr aufs Neue einen Stromanbieter Preisvergleich durchzuführen und regelmäßig den Strom zu wechseln. Die meisten Kunden möchten sich längerfristig binden, weshalb einmalig Prämien nicht im gleichen Maße ausschlaggebend sind. In diesem Zusammenhang ist ausschlaggebend, welche Mindestvertragslaufzeiten mit einem Stromtarif verbunden sind.

So funktioniert der Wechsel zum Ökostroml

Wie beschrieben, ergeben sich aus dem Wechsel zum Ökostrom keine technischen Veränderungen auf Seiten des Verbrauchers. Der Anbieterwechsel ist mit minimalem Aufwand in wenigen Schritten vollzogen und macht sich für den Kunden allein an den Vertragsunterlagen und einer veränderten Abbuchung bemerkbar. Ökostrom sieht nicht anders aus, klingt  und riecht nicht anders als konventioneller Strom.


Der Stromanbieterwechsel ist in nur drei Schritten möglich:

1. Prüfen der Vertragsbedingungen des bestehenden Versorgers

Obwohl ein bestehender Vertrag nicht vom Verbraucher gekündigt werden muss, sondern üblicherweise der neue Anbieter diese Aufgabe übernimmt, muss vor dem Anbieterwechsel geklärt sein, dass eine Kündigung möglich ist. Hierbei spielen sowohl eine vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist als auch eine Mindestlaufzeit des Vertrags eine Rolle. Grade günstige Tarife sind oft an eine längeren Vertragsbindung gekoppelt.


2. Auswahl des neuen Stromanbieters

Ist geklärt dass und in welchem Zeitraum der bestehende Vertrag zu kündigen ist, kann der passende neue Stromanbieter und der geeignete Tarif ausgewählt werden. Im Internet finden sich verschiedene Anbieter, die nach Verbraucherangaben in Echtzeit Stromtarife vergleichen. Welche Kriterien hierbei im Vordergrund stehen, ist eine individuelle Entscheidung. Billiger Strom findet sich hier gleichermaßen wie Anbieter, die den Nachweis erbringen, ausschließlich Ökostrom aus  regenerativen Quellen zu liefern.


3. Übermittlung der Daten und Vertragsschluss 

Von den Anbietern eines Stromkosten Vergleich führt ein Klick auf die Seiten des ausgewählten Anbieters. Hier können alle erforderlichen Daten eingegeben und der Wechsel beauftragt werden.

Für den Auftrag werden neben persönlichen Kontaktdaten wie der Adresse noch weitere Angaben benötigt:

  • Name des bisherigen Stromanbieters
  • Kundennummer / Zählernummer des Stromzählers
  • Aktueller Zählerstand
  • Letzter bescheinigter Jahresverbrauch
  • Bankverbindung

Die Angabe zum vom aktuellen Anbieter gemessenen Verbrauch im letzten Abrechnungszeitraum wird vom neuen Anbieter genutzt, um die Stromabnahme zu schätzen und die monatliche Vorauszahlung zu bestimmen.


Fazit – Ökostrom, nachhaltige Entscheidung mit Hürden

Ökologisches Verantwortungsbewusstsein steht hoch im Kurs. Faires, nachhaltiges und klimaneutrales Handeln bestimmt in vielen Bereichen des Alltags zunehmend unsere Kaufentscheidungen. Beim Strom wollen immer mehr Verbraucher nicht auf das gute Gewissen verzichten, ihnen Mögliches unternommen zu haben, um die Umwelt zu schützen. Moderner Ökostrom und seine Anbieter bilden hierfür eine komfortable Grundlage, die umweltfreundlichen Strom liefert, ohne dass seine Nutzung den Kunden vor besondere Schwierigkeiten stellt. Ökostrom fließt aus der Steckdose und für den Nutzer ist kein ein Unterschied zum konventionellen Strom bemerkbar.

Noch sind die Preise für Ökostrom höher als für Kohle- oder Atomstrom, dies wird sich mit wachsendem Interesse und politischen Engagement in den nächsten Jahren ändern. Heute ist es möglich durch regelmäßigen Anbietervergleich beim Strompreis zu sparen und verantwortungsbewussten Ökostrom zu beziehen.

Vorsicht ist geboten, wenn es um die Bewertung der verschiedenen Tarif- und Anbieter-Zertifikate geht. Nicht alle halten, was sie versprechen und nicht immer ist der vermeintliche Ökostrom ausschließlich ökologisch produziert.

Der Wechsel zum Ökostrom ist simpel. Weil sich technisch mit einem Anbieterwechsel für den Verbraucher nichts ändert, handelt es sich um eine reine Formalität, die online in wenigen Minuten zu vollziehen ist.

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