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Gasanbieter wechseln - Jetzt vom großen Gasanbieter Check profitieren!

Gasanbieter wechseln und Geld sparen

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Fast die Hälfte aller selbst genutzten Immobilien sind mit Gas beheizt. Mit der Auswahl des passenden Gasanbieters und seinem regelmäßigen Wechsel ist viel Geld zu sparen.

Erdgas gilt als beliebter Brennstoff zum Heizen in Österreich. Vor der Ölheizung steht die Gasheizung oben in der Gunst von Eigenheimbesitzern und Vermieter greifen neben Alternativen wie der Fernwärme vor allen Dingen zur Gaszentral- oder die Gasetagenheizung. Insbesondere regenerative Methoden, wie die Solarthermie oder moderne Holzpellet-Heizungen bilden (noch) eine unbedeutende Randerscheinung.

Gas dient sowohl zum Heizen als auch zum Kochen und ist in der Küche bei Profis und ambitionierten Hobby-Köchen beliebt.

Wo Gas in Gebrauch ist, gehört es wie Strom zur Grundversorgung und wird von einem zentralen Versorger bereitgestellt. Dennoch bietet eine große Auswahl an Anbietern die Möglichkeit zum Vergleich. Gasunternehmen zu wechseln macht nicht mehr Arbeit, als es der Wechsel des Stromanbieters oder eines anderen Versorgers und wirkt auf der Monatsrechnung deutlich positiv.


Wissenswertes zum Thema Gas

gas boniBis in die 1970er Jahre nutzten europäische Städte sogenanntes Stadtgas, durch Entgasung in Fabriken gewonnenes Steinkohlegas, zum Heizen sowie zum Kochen und für andere Aufgaben wie die Straßenbeleuchtung.

Die Entdeckung und Erschließung großer Erdgasvorkommen änderte dies grundlegend und bis heute fließt Erdgas aus der Nordsee oder über Tausende von Kilometern Entfernung in Gaspipelines hinweg zum Beispiel aus Russland in heimische Leitungen.

Wie das aus Erdöl gewonnene Heizöl ist Erdgas ein fossiler also endlicher und nicht nachhaltiger Brennstoff.

Erdgas zählt physikalisch zu den methanreichen Brenngasen mit hohem Energiegehalt (H-Gase) und besteht häufig zu 98 % aus Methan. Diesen hohen Gehalt hat in Österreich genutztes Erdgas aus den GUS-Staaten, das Gas aus der Nordsee-Leitung enthält nur 89 % Methan. In geringen Mengen nutzen Unternehmen Erdgas zur Stromerzeugung.

Ein guter Grund zum Gasvergleich – die Entwicklung des Gaspreises

Gas wird an den Terminbörsen gehandelt. Entsprechend schwanken die Preise. Eine Veränderung des Preises anderer Energieträger wie des Erdöls können Einfluss auf den Gaspreis nehmen. Anbieter reagieren als letztes Glied in der Kette bis zum Verbraucher und passen den Gaspreis pro kWh. Gastarife können sich von Jahr zu Jahr deutlich in den Gaskosten unterscheiden.

Bis 2010 war der Preis für Gas von Anbietern an den Ölpreis gebunden. Diese Praxis wurde in letzter Instanz verboten.

Alle Gas Anbieter liefern das gleiche Gas. Ein Gaspreis Vergleich zeigt trotzdem Unterschiede in den Gaskosten einzelner Tarife. Ein Gastarifvergleich ist die beste Methode, um bei steigenden Preisen die individuellen Kosten durch einen Gaswechsel im Griff zu behalten.

Durchschnittliche Verbraucherpreise für Erdgas sind seit 2014 merklich gesunken, nachdem sie in den Jahren zuvor deutlich gestiegen sind. Die künftige Entwicklung ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wirtschaftlichen wie politischen und ist schwer vorhersehbar. Außerdem zeigen sich innerhalb Österreichs regional deutliche Preisunterschiede.

Bonuszahlungen beim Wechsel

Wer sein Gas so günstig wie möglich erhalten möchte, sollte auf den Gasanbieter Vergleich nicht verzichten. Der wachsende Konkurrenzkampf bewegt viele Unternehmen, sich mit attraktiven Preise und interessanten Boni, um die Gunst des Kunden zu bewerben.


Wie entstehen Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern?

Erdgas wird wie beschrieben an der Börse gehandelt. Für alle Anbieter gilt grundsätzlich der gleiche Basispreis. Wie vom Strom bekannt, nutzen Gasanbieter ein gemeinsames Gasnetz und ein Gasanbieterwechsel führen nicht tatsächlich zu einer Veränderung in der praktischen Anlieferung des Gases, sondern findet hinter den Kulissen statt.

Wie ist es dann überhaupt möglich, durch einen Wechsel des Gasanbieters Geld zu sparen?

gasanbieter vergleichEndverbraucher bezahlen neben der Grundgebühr einen sogenannten Arbeitspreis, mit dem sie den individuellen Verbrauch in Kubikmeter Gas bezahlen.

Preisunterschiede sind nur realisierbar, weil Anbieter mit dem Arbeitspreis nicht allein die Gaskosten berechnen. Der Gaspreis setzt sich anteilig aus verschiedenen Positionen zusammen:

  • Energiebeschaffung, Vertrieb und Marge
  • Gas- und Umsatzsteuer
  • Netzentgelte
  • Messungen und Messstellenbetrieb
  • Konzessionsangaben

Ein Teil dieser Kosten ist fix. Bei anderen, nicht zuletzt bei der Marge, die individuelle Personal- und Verwaltungskosten und die Gewinnerwartung des Anbieters beinhalten, ist Spielraum vorhanden, den Gasanbieter gezielt nutzen können, um Verbraucher zu werben und zum Wechsel zu bewegen.

Welcher ist der beste Gasanbieter?

Wie beim Strom wird beim Erdgas in ein gemeinsam von allen Anbietern genutztes Leitungsnetz eingespeist. Das hat für den Verbraucher zu Folge, dass sich durch einen Anbieterwechsel technisch keinerlei Änderungen ergeben. Praktisch nimmt er einen Wechsel nicht wahr. Beim Wechsel im Betrieb, zwischen dem einen und dem anderen Gasanbieter wird das Gas nicht vom ersten abgestellt und vom zweiten wieder angestellt, es fließt unverändert aus der Leitung. Einzig die Abrechnung des Verbrauchs wechselt von einem Unternehmen zum anderen.

Welches der beste Gasanbieter ist, entscheidet sich in erster Linie beim Gas im Preisvergleich

Zu schlussfolgern, dass der billigste automatisch der beste Gasanbieter ist, wäre kurzsichtig. Gasanbieter zu vergleichen bedeutet neben dem Vergleich des Gaspreises, auch die Leistung des Anbieters zu beurteilen. Ein vertrauenswürdiges Auftreten und eine unkomplizierte Kommunikation stehen im Vordergrund.

Wie finden Kunden den passenden Gasanbieter?

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Wer grundsätzlich interessiert ist, das Gas zu wechseln, sollte sowohl seine aktuellen Kosten kennen als auch Gaskosten berechnen, die sich aus einen Anbieter- oder Tarifwechsel ergeben.

Im Internet finden Verbraucher verschiedene Vergleichsportale, die einen schnellen und komfortablen Preisvergleich beim Gas ermöglicht. Grundlage ist ein regionaler Vergleich. Nicht alle Anbieter arbeiten überregional. Der erste Schritt besteht in der Beschränkung auf solche Unternehmen, die am Ort der Abnahmestelle verfügbar sind.

Anschließend wird, wie vom Strompreisvergleich gewohnt, die individuelle Abnahme eingestuft. Dies geschieht üblicherweise anhand der Wahl einer Kategorie der Haushaltsgröße, der ein durchschnittlicher Verbrauch zugeordnet wird.

Die Einschätzung des Verbrauchs hat Einfluss auf die Beurteilung des Zusammenspiels von Grundpreis und Arbeitspreis. Bei einem geringen Verbrauch kann ein höherer Arbeitspreis in Verbindung mit einem niedrigen Grundpreis sinnvoll sein. Umgekehrt macht sich ein hoher Grundpreis bei höherem Verbrauch bezahlt, wenn im Gegenzug der Preis pro Kubikmeter gering ausfällt.

Ein zusätzlicher Aspekt im Gaspreisvergleich sind Bonuszahlungen, die Anbieter in Verbindung mit einem Tarifwechsel zusichern. Überwiegend handelt es sich um Barzahlungen oder eine Verrechnung mit anfallenden Gaskosten. Sachleistungen sind selten, werden aber vereinzelt angeboten.

Bei vielen der erwähnten Vergleichsportale können solche Bonuszahlungen wahlweise in den Gastarife Vergleich einbezogen oder bewusst ausgeklammert werden. Ein Bonus sollte nur Einfluss auf die Entscheidung haben, wenn die grundlegende Bereitschaft besteht, nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit einen erneuten Vergleich anzustellen und gegebenenfalls ein weiteres Mal zu wechseln. Andernfalls ergeben sich für die Folgejahre deutlich höhere Gaspreise. Aus diesem Grund sollte bei der Auswahl des passenden Anbieters und des geeigneten Tarifs die Vertragslaufzeit und die früheste, mögliche Kündigung beachtet werden.

Tipp

Wer aus Gründen der Bequemlichkeit einen regelmäßigen Wechsel ausschließen kann und an einer längerfristigen Bindung an einen günstigen Anbieter interessiert ist, sollte die Bonuszahlung bei der Entscheidung nicht einbeziehen.


Wie verläuft ein Gasanbieterwechsel?

Wie angesprochen, ist der Wechsel des Gasversorgers eine reine Formalität. Wer neu in eine Wohnung mit Gasanschluss einzieht, ein Haus baut, das eine Gasheizung besitzt oder eine solche Immobilie erwirbt, wird im ersten Schritt automatisch dem ortsansässigen Grundversorger, soweit vorhanden zum Beispiel den städtischen Gaswerken zugeordnet.

Ein Wechsel im Sinne einer Erstanmeldung bei einem alternativen Anbieter sollte zeitnah erfolgen, bevor ein Vertrag mit dem Grundversorger zustande kommt, der anschließend tarifabhängigen Kündigungsfristen unterliegt.

Technischen Einrichtungen, inklusive des Gaszählers bleiben bei einem Anbieterwechsel unverändert erhalten, insofern dies noch den ortsüblichen Normen und Vorschriften entspricht.

Nach der Auswahl des gewünschten Anbieters und eines bevorzugten Gastarifs erfolgt der Wechsel schriftlich, online oder auf dem Postweg. Der neue Anbieter benötigt nur wenige unverzichtbare Informationen:

  • Name und Adresse zum angemeldeten Gasanschluss
  • Bisheriger Anbieter
  • Zählernummer (meist gleichbedeutend mit der Kundennummer beim bestehenden Versorger)
  • Aktueller Zählerstand
  • Verbrauch im letzten Abrechnungszeitraum
  • Gewählter Tarif
  • Bevorzugte Zahlweise
  • Kontoverbindung

Bei der Mehrheit der Anbieter ist eine monatliche Vorauszahlung üblich. Die Höhe der Abschlagszahlungen wird anhand des angegebenen Verbrauchs berechnet, selten kann sie anfänglich selbst festgelegt werden.

In einigen Tarifen ist ein alternativer Turnus möglich, zum Beispiel eine vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlung.

Wissenswertes zu Gas-Gebühren

Zu viel gezahlte Gebühren werden nach einer jährlich erfolgenden Abrechnung ausbezahlt oder verrechnet. War der Verbrauch höher als vorausgesehen, wird eine Nachzahlung in entsprechender Höhe fällig.

Die meisten Gasanbieter bestehen auf eine Bezahlung im Lastschriftverfahren, weshalb ein Antrag ein Lastschriftmandat enthalten sollte.

Einen Unterschied bildet der erste Vertragsabschluss zum Beispiel bei einem Neubau oder dem Wechsel der Heizungsanlage, etwa von Heizöl auf Gas.

In diesem Fall muss im ersten Schritt der Kontakt zum örtlichen Energieversorger aufgenommen werden. Dieser ist für die Bereitstellung der Gasleitung bis zum Hauptabsperrhahn, direkt vor dem Gaszähler verantwortlich. Ab dieser Stelle ist der selbstständige Fachmann zuständig, der berechtigt ist, qualifizierte Aufgaben zu übernehmen und Gasleitungen zu verlegen.

Eine Gasversorgung erfolgt in drei parallelen Schritten:

  • Vertragsabschluss zum Hausanschluss mit dem Netzbetreiber
  • Vertragsabschluss zum Bau der Heizungsanlage mit einem privaten Unternehmen
  • Vertragsabschluss zur Gasversorgung mit einem ausgewählten Gasanbieter

Ein deutlicher Unterschied und eine Einschränkung in der Wahlfreiheit des Gasanbieters zeigt sich für Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Gasversorgung. Hier werden Heizkosten über die Nebenkosten mit dem Vermieter abgerechnet, der gegenüber einem Gasversorger als Kunde auftritt.

Einfach zu erkennen ist der Unterschied, dass eine solche Wohnung nicht über einen separaten Gaszähler verfügt. Die Abrechnung erfolgt in diesem Fall auf Basis der Wohnungsgröße oder die indirekte Verbrauchsmessung durch Abnehmer an den einzelnen Heizkörpern.

Entscheid durch Mieter

Dem einzelnen Mieter ist es nicht möglich, für sich für einen Gasanbieter zu entscheiden.

Die einzige Möglichkeit besteht darin, den Vermieter davon zu überzeugen, dass ein Anbieterwechsel Geld einsparen kann. Auch wenn er die Heizkosten über die Nebenkosten an seine Mieter durchreicht, ist er doch in aller Regel interessiert, diese nach Möglichkeit zu senken, nicht zuletzt da dies die Attraktivität der Immobilie erhöht.


Was ist Ökogas?

gas küche

Für immer mehr Verbraucher spielen Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Alltag eine zunehmend wichtige Rolle. Wo es nicht möglich ist, den eigenen Lebenswandel und den verbundenen Energieverbrauch maßgeblich zu reduzieren, möchten Kunden zumindest wissen, dass die Energiegewinnung so umweltverträglich wie machbar verläuft.

Beim Strom setzt sich dies immer mehr durch. Viele Anbieter arbeiten mit Ökostrom, der durch den Einsatz regenerativer Energieträger wie Wasser, Wind und Sonnenlicht gewonnen wird und sich nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Nachfrage zunehmend wirtschaftlich als Alternative für Verbraucher eignet.

Mit dem Argument Umweltschutz und dem Etikett "Öko" lässt sich heute gut Geld verdienen. Wenig verwunderlich, dass Gasanbieter auf diesen Zug aufspringen und zumindest vereinzelt mit Ökogas werben.

Grundsätzlich ist Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern bereits deutlich umweltverträglicher. Bei seiner Verbrennung fällt nur etwa die Hälfte der Menge CO2 an, die bei der vergleichbaren Verbrennung von Kohle entsteht.

Anbieter nutzen unterschiedliche Methoden, um eine Bezeichnung als Ökogas zu rechtfertigen.

Klimagas durch CO2-Kompensation

Sogenanntes Klimagas ist eine Variante des Ökogases und trägt der Klimabilanz Rechnung. Der Verbraucher erhält bei einem Klimagas-Tarif "gewöhnliches" Erdgas aus der Leitung, das wie beschrieben zum Teil aus Quellen in der Nordsee, zum anderen in weiten Teilen aus den GUS-Staaten stammt. Der Anbieter verpflichtet sich, parallel Klimaschutzprojekte in einem Maßstab zu finanzieren, die das entstehende CO2 in der Bilanz ausgleicht.

Die Effizienz dieser Maßnahmen mit positiver globaler Wirkung belegen Anbieter mit unterschiedlichen Zertifikaten wie zum Beispiel dem Verified Carbon Standard (VCS).

Ökogas durch Beimischung

gasangebotWie eingangs erklärt, besteht Erdgas als Brenngas überwiegend aus Methan. Auch als Erdgas ist es das Produkt eines biologischen Abbauprozesses. Die heute genutzten Erdgasvorkommen sind über Millionen von Jahren durch die Verwesung von Kleinstlebewesen, Algen und Plankton entstanden.

Auf die grundlegend gleiche Weise kann heute noch Methan erzeugt werden. Dies geschieht in Biogasanlagen durch die Gärung organischer Stoffe unter Zuhilfenahme von Bakterien.

Das entstandene Biomethan ist klimaneutral und wird in geringen Mengen dem klassischen Erdgas beigemischt. Mit einem Anteil von 5, 10 oder 30 Prozent entsteht ein Ökogas.

Nicht zuletzt sehen die Verbraucherzentralen das angebotene Ökogas als kritisch an.

Zum einen fällt die Überprüfung der beworbenen Eigenschaften schwer. Vorhandene Label sind nicht zwingend aussagekräftig, um als Hilfestellung zu taugen. Projekte im Klimaausgleich können vom Verbraucher schwer objektiv bewertet werden. Welche Folgen zum Beispiel die beliebte Aufforstung langfristig haben kann, ist heute kaum verlässlich zu beurteilen.

Zum anderen wird die Biomethangewinnung kritisch betrachtet. Der Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung ist in vielen Fällen für die Landwirtschaft attraktiver, als der Lebensmittelanbau. Außerdem fördert er zunehmend die Entstehung von Monokulturen und die Umwandlung von Grünflächen.

Umweltbewusst durch Verhalten

Ob einfaches Erdgas, Kompensations-Tarif oder Biogas-Beimischung – wem Umweltschutz beim Heizen mit Gas wichtig ist, der sollte an erster Stelle überlegen, wie er durch sein eigenes Verhalten Umweltbewusstsein beweisen kann. Richtiges Verhalten ist in diesem Sinne ein solches, das den Verbrauch senkt.

Mit einigen einfachen Methoden lässt sich der individuelle Gasverbrauch in ihrer Summe deutlich reduzieren:

Richtiges Heizen

Räume sind nicht unnötig zu überheizen. Selten genutzte Räume können dabei nur geringfügige geheizt werden. Automatische Thermostate dienen zur Steuerung an klassischen Heizkörpern für eine geringe Investition in Eigenregie.

Richtiges Lüften

Zum richtigen Heizen gehört richtiges Lüften. Generell ist kurzes, kräftiges Stoßlüften bei weit geöffneten, möglichst gegenüberliegenden Fenstern und bei abgedrehter Heizung deutlich effektiver und energiesparender als langes Lüften durch das Kippen von Fenstern bei eingeschalteter Heizung. Der effiziente Luftaustausch verhindert zudem Schäden durch zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Wärmeverlust vermeiden

Speziell in Altbauten sind Fenster und Türen oft nicht optimal abgedichtet. Neben der Möglichkeit, als Eigentümer alte Fenster und Türen zu ersetzen, können diese mit einfachen Mitteln, zum Beispiel Klebedichtungen aus dem Baumarkt, zumindest verbessert werden. Eine weitere Möglichkeit einen Wärmeverlust zu reduzieren sind Rollläden, Jalousien oder Vorhänge.

Einstellung und Wartung der Heizung

Der Eigentümer oder Mieter eines Hauses ist meist für Programmierung und Wartung der Heizungsanlage alleinverantwortlich. Die korrekte Funktion und die passende Einstellung trägt maßgeblich zur Effizienz bei und kann unnötigen Mehrverbrauch verhindern.

Heizkörper sollten regelmäßig kontrolliert und zum Beispiel entlüftet werden, um optimal zu arbeiten.

Modernisierung der Heizungsanlage

Die teuerste aber langfristig sinnvollste Methode den Gasverbrauch zu senken bietet der Ersatz einer veralteten und deutlich ineffizienten Heizungsanlage. Der Wechsel eines Gasbrenners kostet mehrere Tausend Euro, kann aber im Zweifelsfall über die Jahre ein Vielfaches dessen einsparen. Insbesondere wenn ein Austausch aus anderen Gründen, zum Beispiel erhöhten Emissionswerten, die bei einer regelmäßigen behördlichen Kontrolle angemerkt werden, nahe liegt, sollte die Investition in einen energiesparenden Ersatz in Kauf genommen werden.


Fazit – Gasanbieterwechsel als Teil des Ganzen

Heizen, Warmwasser, Kochen, Licht und andere Stromverbraucher bilden einen bedeutenden Posten der laufenden Haushaltskosten.

Mit etwas Aufwand ist es möglich, diese Kosten kurz-, mittel- und langfristig zu senken oder zumindest einen Anstieg bei steigenden Energiepreisen zu vermeiden. Dies gilt nicht nur für die Stromkosten, sondern auch für den Gasverbrauch.

Neben individuellen Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs können Kosten vor allen Dingen durch einen Gasanbieter Preisvergleich und einen Anbieterwechsel oder Tarifwechsel erreicht werden.

Beim Gas ist den Anbieter zu wechseln ebenso unkompliziert und einfach, wie beim Strom und in wenigen Minuten online zu bewältigen. 

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