Die lateinische Sprache, ursprünglich von den Latinern aus der Region Latium gesprochen, entwickelte sich zur Amtssprache der Römer. Dadurch dominierte sie in weiten Teilen Europas und wurde zur Grundlage moderner Sprachen. In der Wissenschaft, Kultur und Literatur spielt Latein ebenfalls eine große Rolle und wird daher zu Recht als Sprache der Gelehrten bezeichnet. Aber unser lieber Herr Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist da anderer Meinung. Gelehrte sind anscheinend nicht mehr gefragt, die könnten ja durch ihr Wissen die Politiker mit ihren fadenscheinigen Wahlversprechen infrage stellen und damit beweisen, wie überflüssig diese eigentlich sind. Eine Bundesregierung, die sich aus kompetenten, von keiner Partei abhängigen Fachleuten zusammensetzen würde, hätte die Möglichkeit, unsere missliche Situation zu verbessern.
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