Sternekoch Georgios Argyriou befindet sich nun endlich im Endspurt. Nachdem dreimal der Eröffnungstermin für sein Restaurant in St. Florian nicht eingehalten wurde, ist jetzt „wahrscheinlich nächsten Freitag“ anvisiert. Zumindest Techniker, Glaser und der Bierlieferant waren am Donnerstag schon mal im Einsatz.
„Ich war vorgestern beim neuen Wirt Georgios Argyriou. Er hat eine Registrierkasse bestellt. Das hört sich zumindest schon mal gut an. Zudem hat er sich wegen einer freien Wohnung umgehört“, sagt Bernd Schützeneder, Bürgermeister in St. Florian/Linz. Er freut sich, dass wieder Leben in das Lokal am Fuße des Speiserbergs kommt, hält aber dennoch mit seiner Skepsis nicht hinterm Zaun. „Ich bin gespannt, wie der Start läuft – bei der Vorgeschichte werden die Verhandlungen mit den Lieferanten sicher interessant. Aber Vertrauen kann man wieder aufbauen“, hofft Schützeneder auf ein gutes Ende.
Ich bin gespannt, wie der Start läuft – bei der Vorgeschichte werden die Verhandlungen mit den Lieferanten sicher interessant.

Bernd Schützeneder, Bürgermeister von St. Florian
Bild: Bernd Schützeneder
Verschollener Wirt mit dubioser Vorgeschichte
Mit „Vorgeschichte“ meint der Ortschef, dass das Restaurant in St. Florian eigentlich schon im August hätte öffnen sollen. Doch der Pächter war wie vom Erdboden verschluckt, zudem wurde sein Mercedes mit Radklammern vor dem Haus sichergestellt. Der Betreiber des Hauses, Nikolaus Spiegelfeld, gewährte Argyriou immer wieder einen Aufschub, war nachsichtig mit den Mietzahlungen und ist nach wie vor guter Dinge – auch wenn der jüngste Eröffnungstermin am 15. Jänner wieder nicht eingehalten wurde. „Anscheinend gab es Probleme mit der Technik, aber ich merke, dass Georgios motiviert ist“, erklärt Spiegelfeld.
Probleme mit Heizung und warmem Wasser
Davon war am Donnerstag allerdings nicht viel zu spüren. Pünktlich um 9 Uhr klopften zwei Techniker an die Tür des Lokals. Ein Bierlieferant war bereit, die Bestellung auszuladen, und ein Glaser hatte ebenso einen Termin mit dem Sternekoch. Dieser kam 25 Minuten zu spät, gab der Autobatterie die Schuld, konnte das Unverständnis der Arbeiter aber nicht nachvollziehen.
Auf die Frage der „Krone“, warum er auch den letzten angekündigten Eröffnungstermin nicht einhalten konnte, sagt er: „Es gab Probleme mit der Heizung und dem warmen Wasser. Die Firmen, die das reparieren sollten, sind nicht rechtzeitig gekommen. Aber nächste Woche mache ich auf – vermutlich am Donnerstag oder eher Freitag.“
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