Do, 16. August 2018

krone.at-Leser:

18.08.2017 10:59

"Wahnsinn - eine Uhr um einen solchen Haufen Geld"

Die goldene Uhr im Wert von sage und schreibe 32.000 Euro von Kanzler-Sohn Niko Kern sorgte nicht nur auf Instagram für Furore (krone.at berichtete), sondern auch bei unseren Lesern. Für den einen eine Angeberuhr, für den anderen ein Fashion-Statement - in unserer Redaktion gingen viele Reaktionen zu diesem Thema ein.

"Ich leihe mir eine Uhr für ein Fotoshooting & die ÖVP betreibt fröhlich familiäres Dirty Campaigning", meint Niko Kern via Twitter - unsere User reagieren auf diese Causa unterschiedlich.

Die Vergleiche mit Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) ließen nicht lange auf sich warten: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!", urteilt wahrheit16. Leser meineMeinungOriginal würde wiederum gern mehr über die Historie des Kanzler-Filius erfahren: "Was hat der Kern Junior eigentlich gelernt und was befähigt ihn für die Assistenz der Direktion?"

Leserin patriotin4evr kritisiert Kerns Modegeschmack ("Sieht aus wie eine billige Bazaruhr - mal ehrlich!"), wohingegen Leser Fellnase auch etwas vom Kuchen abhaben will: "Steht die mir auch zu? Wo kann ich die abholen?"

Einige unserer Leser können sich mit Uhren in diesen preislichen Sphären nicht anfreunden. "Eigentlich ein Wahnsinn, eine Uhr um einen solchen Haufen Geld", so Leser sohasi, "die geht ja auch nicht schneller als eine billige." micky30 schlägt in dieselbe Kerbe: "Wenn man sich so eine Uhr leisten kann, weiß man, dass manche Menschen eindeutig zu viel verdienen, während andere am Limit leben, aber wirklich was leisten."

Leser wie themeex1 kritisieren Niko Kerns Strategie: "Und was daran ist jetzt seiner Meinung nach so clever, sich mit der 32.000 Euro Uhr eines Freundes zu fotografieren? Wie genau wischt er damit Blümel eins aus? Gar nicht - Er schadet sich damit nur selbst. Die ÖVP brachte ihn jetzt nämlich dazu, sich rechtfertigen zu müssen - was immer einen fahlen Beigeschmack hat. Also wird es sich um eine Ausrede und nicht einen geschickten Schachzug handeln. Leider."

Es gibt aber auch Leserreaktionen, die die Verwendung teurer Uhren rechtfertigen. Wo Leser ferngestoert in die Runde fragt: "Na und? Darf er die Uhr nicht haben?", legitimiert katschy den Zeitmesser: "Er arbeitet und hat eine Uhr! Wo ist das Problem?"

Manche Leser, wie zum Beispiel commentarius, appellieren aber auch an die Volkspartei mit den Worten: "Nur ein persönlicher Tipp an die ÖVP: nicht auf dieses Niveau einlassen!"

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