Mi, 20. Juni 2018

krone.at vor Ort

23.09.2016 10:05

VR, Hardcore-PCs & Kampfdrohnen im Wiener Rathaus

Während am Vorplatz der Zirkus Roncalli die Massen begeistert, stürmen Spiele-Fans von Freitag bis Sonntag die Game City im Wiener Rathaus. Zum zehnten Jubiläum der einzigen österreichischen Spielemesse ist das zentrale Thema in den ehrwürdigen Hallen Virtual Reality. PlayStation VR, Oculus Rift, HTC Vive: Alle großen Cyberbrillen sind vor Ort. Dafür schwänzen aber EA und Microsoft.

Den Besucherrekord vom Vorjahr, als fast 80.000 Spiele-Fans das Rathaus stürmten, wird die Game City zum Jubiläum wohl nicht brechen: Am Rathausplatz - letztes Jahr noch fest in den Händen der Spieler - gastiert der weltberühmte Zirkus, drinnen schwänzt manch großer Aussteller die Messe.

Und doch dürfte die zehnte Game City für viele österreichische Spieler ein denkwürdiges Event werden, immerhin gab es hierzulande noch nie so viele VR-Anspielstationen auf einem Fleck.

Erdgeschoß ist fest in Sony-Hand
krone.at hat sich bereits vor der offiziellen Eröffnung im Rathaus umgesehen. Das Erdgeschoß ist heuer fest in Sony-Hand: In der großen "PlayStation Gaming Hall" steht eine PlayStation-VR-Installation neben der anderen, insgesamt 18 Anspielstationen für die Cyberbrille hat Sony auf der Messe im Gepäck.

Dort schlüpfen die Spieler in die Haut vom Dunklen Ritter "Batman", rasen mit Supersportwagen durch "Drive Club VR" oder erleben das pure Grauen in "Resident Evil 7".

Abseits der virtuellen Realität hat Sony kommende PS4-Exklusivkracher wie "Horizon: Zero Dawn" oder "Gran Turismo Sport" im Gepäck, es sollten also auch Gamer auf ihre Kosten kommen, die dem Virtual-Reality-Hype nicht so viel abgewinnen können.

Allerdings: Wie lang man anstehen wird, um einen Blick auf noch unveröffentlichte Perlen der PS4 zu werfen, lässt sich noch nicht sagen. Sonys Stand mag heuer sehr groß sein und mit Blizzard ("Overwatch") gastiert ein zweiter Hochkaräter im Erdgeschoss, der Besucheransturm könnte die Spielhalle aber schnell an ihre Grenzen bringen.

"For Honor" und "Mafia III" im Obergeschoß
Gut, dass auch im Obergeschoß des Wiener Rathauses gespielt wird. Dort laden Ubisoft und 2K zum Probespielen - mit noch unveröffentlichten Hochkarätern wie "For Honor", "Steep", dem schrägen neuen "South Park"-Game und dem Open-World-Thriller "Mafia III".

Virtuelle Realität spielt freilich auch hier eine tragende Rolle, angespielt kann unter anderem die "Star Trek"-Simulation "Star Trek Bridge Crew" werden. Wer statt Sci-Fi lieber Natur erlebt, kommt auch auf seine Kosten: in "Eagle Flight" schlüpft man in die Haut des ultimativen tierischen Fliegers: eines Adlers.

Wenig Neues gibt's heuer am Nintendo-Stand im Rathaus-Obergeschoss: Mit "Paper Mario: Color Splash" haben die Japaner nur ein neues Wii-U-Game mitgebracht, davon abgesehen gibt's bekannte und bewährte Multiplayer-Kracher vom Schlage eines "Mario Kart 8" oder "Super Smash Bros." zum Probespielen.

Und wer eine Pause vom Bildschirmtreiben braucht, findet im direkten Umkreis allerlei spannende Hardware-Aussteller. HP beispielsweise ist mit seinem Monster-PC Omen X vor Ort, Logitech zeigt seine Gaming-Peripherie und Techbold, die neue Firma des DiTech-Gründers, zeigt ebenfalls hochgerüstete Gaming-Boliden.

Kampfdrohnen-Schwärme in der Indie-Area
Wirklich spannend wird die Game City, wenn man die ausgetretenen Pfade verlässt und sich etwa in die Indie-Area verirrt. Dort gibt's eine der wenigen Spiele-Neuheiten aus Österreich zu sehen, die auf der Game City ausgestellt werden.

Die stillalive Studios unter ihrem Tiroler Chefprogrammierer Julian Mautner zeigen ihr Drohnen-Strategiespiel "Drone Swarm", in dem der Spieler unter Zuhilfenahme der Spielwelt mit gigantischen Schwärmen aus 32.000 einzeln animierten Kampfdrohnen gewaltige Raumschiffe zu Klump schießt und aus einer Vielzahl cooler Fähigkeiten wählt.

Und mit den "Red Bull Mind Gamers" gibt's außerdem einen innovativen Mix aus Hirntraining und Computerspiel, bei dem mehrere Spieler in einen Raum gesperrt werden und unter Aufbringung all ihrer Intelligenz aus selbigem flüchten müssen.

Auch, wenn die zehnte Game City den Besucherrekord aus dem Vorjahr vielleicht nicht brechen wird: Zu sehen gibt's auf Österreichs größter und einziger Messe für Computer- und Videospiele mehr als genug.

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