Sa, 23. März 2019
05.03.2015 16:26

"Warum nicht?"

Türkisch für Volksschüler? Das sagen unsere Leser!

Unterricht einmal anders in einer Simmeringer Volksschule: Nicht mehr Deutsch, sondern Türkisch stand plötzlich auf dem Stundenplan. Die Eltern, aber auch viele Leser sind empört. Die Reaktionen reichen von "Wieso die Aufregung?" bis hin zu "So eine Frechheit!". Auch unsere Leser haben in den Story- und Forumskommentaren und auf Facebook zahlreiche Kommentare abgegeben. Wir haben einige Meinungen für Sie gesammelt - und freuen uns auch auf Ihre!

Facebook-Nutzer Toni H. scheint die Aufregung nicht ganz nachvollziehen zu können: "Wenn das alles ist, find ich es nicht so schlimm". Das bestätigt auch seine nächste Wortspende: "Das könnte man noch mit ein paar anderen (vielleicht sogar europäischen) Sprachen machen... Die Türkei ist schließlich auch Urlaubsland. Außerdem wirkt der Sprachlerneffekt auch umgekehrt." Derselben Meinung scheint auch Ziya S. zu sein: "Was ist jetzt so schlimm daran dass Kinder eine zusätzliche Sprache lernen?"

Facebook-Userin Neslihan A. findet, es sollte generell "leistbare Kurse" für Sprachunterricht geben, auf jeden Fall aber sollte dieser - soweit nicht unbedingt nötig - auf Freiwilligkeit basieren: "Kinder sollten dazu nicht gezwungen werden. Wenn jemand diese Sprache lernen will, weil man vielleicht mit türkischen Freunden kommunizieren will, dann soll er es - aber bitte freiwillig…" Auch Facebook-Fan Nazo S. sieht darin Vorteile, "a bissi mehr über fremde Kulturen" zu wissen und findet des Weiteren: "Wissen kann nicht schaden, sondern nur aufklärend sein."

Facebook-"Krone"-Fan Chris L. scheint die Aufregung auch nicht nachvollziehen zu können: "Aber Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, etc. - das ist ok?" Birgit F. findet aber genau diese Sprachen wichtiger: "Jetzt geht's schon zu weit... Vor dieser Sprache kommt noch immer Englisch Spanisch usw." Dazu meint Fatih K.: "Das war nur ein Projekt, mehr war da nicht." Das meint auch Susanne G.: "Von einem Pflichtfach Türkisch kann keine Rede sein."

"Realität spricht andere Sprache"
Eveline S. befürchtet Unruhe: "So stacheln die Politiker alles nur noch mehr auf... Wollen sie es vielleicht bewusst so weit treiben, dass die Bevölkerung wie in so vielen anderen Ländern mit Hass und Zorn auf die Straße geht?" Petra H. nimmt dieser Befürchtung gleich den Wind aus den Segeln: "Die Kinder lernen ein paar Wörter in einer Fremdsprache und ihr stellt's euch deppert an. Habt's Angst, eure Kinder könnten g'scheiter werden als ihr?" Unverständnis auch bei Facebook-Leserin Gabi M.: "Warum nicht? Finde ich gut."

Die Gegenseite bringt natürlich ebenfalls ihre Argumente vor. So meint krone.at-User Marko22: "Das Ganze hat mit Toleranz (ertragen) nichts mehr zu tun, es geht einfach zu weit." Peter91 kann sich ebenfalls nicht mit dem Türkischunterricht anfreunden: "So eine Frechheit. Ich würde mein Kind sofort aus der Schule nehmen. Es reicht schön langsam." Thomas M. ist hingegen etwas versöhnlicher: "Dann sollte das als Freigegenstand angeboten werden", während Facebook-Fan Andreas R. offensichtlich generell an der Sinnhaftigkeit von Sprachprojekten zweifelt: "Ich finde solche Projekte total sinnlos. Es sollte mehr darauf geachtet werden, dass die Kinder anständig lesen und schreiben können". Romana M. kritisiert: "Also jetzt müssen die Österreicher schon Türkisch lernen. Frechheit!". Das findet scheinbar auch Christian E.: "Irgendwo sind Grenzen".

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