Eine französische Regionalbank ist nach eigenen Angaben Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die Verluste werden auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt.
Die Angreifer hätten das eigene Konto der Crédit Mutuel Arkéa genutzt, „um Transaktionen an andere Bankakteure auszuführen“. Anschließend hätten die Hacker das Geld „über spezialisierte Plattformen in Kryptowährung umgewandelt“. Das Finanzinstitut versicherte, dass Kunden nicht geschädigt worden seien.
Angriff zog sich über mehrere Tage
Laut dem privaten, unabhängigen Rechercheur mit erheblichem Einfluss in der Kryptobranche ZachXBT, der eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 150 Untersuchungen, über 350 Millionen US-Dollar an zurückgeführten Vermögenswerten und 25 rechtlichen Erfolgen auf seine Fahnen heften kann, erfolgte der Angriff in zwei Wellen, die sich über mehrere Tage gezogen hätten.
Verbindungen zum nordkoreanischen Geheimdienst
In der vergangenen Woche war der bisher größte Diebstahl von Kryptowährungen in der Geschichte bekannt geworden. Nach Angaben der Kryptobörse Binance sind Vermögenswerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar (ca. 5,6 Milliarden Euro) betroffen. Die US-Bundespolizei FBI macht die Hackergruppe TraderTraitor verantwortlich – diese soll Verbindungen zum nordkoreanischen Geheimdienst haben.
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