In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren die Direktorinnen des St. Anna Kinderspitals, Caroline Hutter und Sabine Taschner-Mandl, den Status Quo im Bereich Kinderkrebsforschung. Taschner-Mandl: „Die Diagnostik zeigt, welche Gene betroffen sind. Eine Krebserkrankung bei Babys und Kleinkindern betrifft sogar teils auch Zellen, die nur in Embryos vorkommen.“ Hutter: „Es gibt Kinder, die kommen auf die Welt und haben schon Krebs. Natürlich ist Krebs bei Kindern eine Katastrophe. Aber es gibt in Österreich im internationalen Vergleich trotzdem gute Heilungschancen.“
Derzeit würden aufgrund der Fortschritte bei Forschung und Wissenschaft in Österreich schon rund achtzig Prozent krebsbetroffener Kinder ihre Krebserkrankung überleben. Vor dreißig Jahren seien das nur zwanzig Prozent gewesen. Ob diese Heilung dann aber auch dauerhaft sei? Hutter: „Manche Tumorzellen verstecken sich richtig. Die sieht man dann auch in der Nachbehandlung nicht.“ Es gäbe aber auch leichter erkennbare Krebsformen. Taschner-Mandl: „Ein ausgebrochener Tumor ist wie eine ungeformte Masse.“ Hutter: „Der kann auch mehrere Kilo haben. Das ist dann wie ein Knödel. Etwa im Beckenbereich kann man ihn dann auch so richtig erfühlen.“
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