Vier Solisten und Individualisten, zur Ausnahmeformation verschmolzen, die Neue Musik ebenso freudvoll ins Ohr gießt wie Jazzrock oder Mozart. Nun feiert Saxofour für die kib in Bleiburg die Freude am Leben.
Programmatische Weltenbummler und in allen Genres zuhause sind diese vier Spielfreunde allesamt. Wolfgang Puschnig, Klaus Dickbauer, Florian Bramböck und Christian Maurer sind aber weit mehr als herausragende Musiker. Ihnen allen sitzt der Schalk im Nacken und wenn man bedenkt, dass sie auch spielerisch „Zarterln“ sein können, ist das schon eine verführerische Kombination.
Humor, Originalität, Können
Die immense Bandbreite ihres Könnens haben sie in mehr als 800 Konzerten mitreißend und hochgejubelt unter Beweis gestellt. Und wer sie (hoffentlich schon mehrmals) live in Aktion erlebt hat, weiß, dass sie nicht nur Spielen können wie Herrgott und Teufel in Generalunion, sondern auch das Komponieren und Arrangieren im kleinen Finger haben.
Humor, Freude, Freiheit, Groove, Originalität, Gefühl, Geist, Können, feinnerviges Zusammenspiel und die Lust, mehr oder weniger Bekanntem ein neues Klangkleid zu schneidern, das große Robe oder schlichtes Schwarzes ebenso sein kann wie ein wilder Kostümmix oder die kratzige Arbeitskluft: Das sind wohl die wichtigsten Eckpfeiler, an denen die virtuosen Vier Jazz und Co. zu etwas ganz Eigenem verspielen.
Ensemble kommt vor Ego
Für die kib in Bleiburg kehren sie nun, um Bassist Robert Riegler und Drummer Wolfi Rainer kongenial erweitert, Ende Oktober ein, um Ensemble und Leben zu feiern: „Schon zu unserem 25 Jahre Jubiläum leisteten wir uns als Saxquartett den Luxus, mit Bass und Drums eine Erweiterung unserer Kernkompetenz als Saxensemble auszuleben. Nach ,25 years of joy and fun’ ist ,Saxofour celebrating the Joy of Life!’ einfach eines der folgenden Kapitel einer langen Musikerfreundschaft, in der die Qualität zelebriert wird, das Ensemble auf eine höhere Ebene als das eigene Ego zu stellen“, so Saxofour unisono.
Melancholie, Temperament, Poesie
Wunderbar und mitreißend der eingeklatschte Beginn für eine temperamentvolle Herkunftsbestimmung, die Sara Zambrano Moreno singend und tanzend tief in ihren südamerikanischen Ursprung führt, wo die Mutter zum Lied des Fischers tanzt, der mit Mond und Strand spricht.
Wie es sich anhört, wenn sie ihr Schatzkistchen öffnen und neue Kompositionen herauszaubern, erfährt man am 29. Oktober (20 Uhr) im Brauhaus Breznik. Karten (nur online): kib-bleiburg.at
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