Der Energiekonzern plant, in Sachen Stromerzeugung ordentlich in den Oberkärntner Standort in Reißeck zu investieren. Eine Bürgerinformation soll demnächst folgen.
Noch effizienter Energie gewinnen – das will Verbund mit der Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck in Oberkärnten. Dafür soll das Kraftwerk umgebaut werden. „Im Turbinenbetrieb kann die Kraftwerksgruppe bei großem Strombedarf auf Knopfdruck bis zu 1500 Megawatt Leistung ins Netz speisen, das entspricht der addierten Leistung der sechs größten Donaukraftwerke“, erklärt Verbund-Sprecher Robert Zechner.
„Doch wenn es darum geht, überschüssigen Sonnen- oder Windstrom aus dem Netz zu nehmen und zu speichern, steht derzeit eine Pumpleistung von etwa tausend Megawatt, also ein Drittel weniger, zur Verfügung.“ Gerade deshalb möchte man die Turbinenleistung angleichen. „Weil insbesondere der heurige Sommer gezeigt hat, welch enorm große PV-Stromerzeugung tagsüber gegeben ist.“
Neben der Umrüstung des Kraftwerks Malta-Unterstufe ist auch der Bau zweier zusätzlicher Pumpen beim Kraftwerk Malta-Hauptstufe geplant. „Derzeit verfügt das Werk über vier Turbinen und zwei Pumpen. „Mit dem Zubau zweier Pumpen mit jeweils etwa 200 Megawatt Leistung würde sich die Pumpleistung um etwa 400 Megawatt erhöhen“, erklärt Zechner weiter. Mit der Steigerung der Pumpleistung erfülle der Tourismuskonzern eine wesentliche Anforderung an eine grüne Energiezukunft.
Mitten in Planungsphase
Das Vorhaben in Oberkärnten befindet sich aktuell aber noch in den Kinderschuhen. „Es wird ein behördliches Genehmigungsverfahren geben. Derzeit befinden wir uns mitten in den Planungsarbeiten.“ Ein UVP-Verfahren sei dafür nicht erforderlich. Das Projekt soll dann auch der Bevölkerung vorgestellt werden.“
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