Bei ihrem Besuch in der „Kärntner Krone“-Redaktion sprach Pop-Schlager-Sängerin Natalie Holzner über ehrliche Musik, Ecken und Kanten und die Botschaft hinter ihrer neuen Single
Cognac, Zimt und Sandstein: Warme Herbstfarben treffen im neuesten Musikvideo von Natalie Holzner, das heute erscheint, auf Country-Flair. Die Steirerin brachte bereits vor zwei Wochen ihren Song „Gold wert“ heraus, der in den heimischen Airplay-Charts sofort nach ganz oben kletterte.
Doch wie entsteht eigentlich ein typischer Natalie-Holzner-Song? „Immer anders“, schmunzelt die sympathische Sängerin. Bei ihrer aktuellen Single brachte sie bereits die Idee und den Titel mit ins Studio. Nach knapp drei Stunden war das Lied fertig. „Das kommt selten vor, dass ein Lied so schnell entsteht.“ Gewidmet hat sie ihn ihrer Schwester: „Steffi versteht mich blind – sie ist immer für mich da und ist eine enorme Unterstützung.“
Ehrliche Zeilen hinter denen mehr steckt
Doch hinter den ehrlichen Zeilen steckt noch mehr: „In meinem Umfeld litten Freundinnen unter toxischen Beziehungen und verloren dadurch ihren Selbstwert. Mit meinem Song wollte ich ein bestärkendes Thema aufgreifen.“ Gerade in einer Zeit, die von KI-Inhalten und vermeintlicher Perfektion dominiert wird, ist es wichtig, zu sich selbst zu stehen. „Hey, wir wollen Ecken und Kanten – es ist gut, so wie wir sind“, lautet ihre Botschaft.
Dass Holzner trotz ihres Erfolges selbst unprätentiös geblieben ist, zeigt sich auch nach ihren Auftritten: „Ohne das Publikum sind wir Künstler nichts“, und so zückt sie den Stift für Autogramme, schießt Selfies und steht noch lange nach dem Konzert ihren Fans Rede und Antwort. Auch das dazugehörige Video bleibt der Botschaft treu: Erdige Farben und ein natürlicher Stil unterstreichen den Wunsch nach mehr Echtheit.
Natalie Holzner bei „Wenn die Musi spielt“
Mit „Gold wert“ liefert Natalie Holzner damit nicht nur einen neuen musikalischen Ohrwurm, sondern auch eine Erinnerung daran, dass der eigene Wert nicht von der Bestätigung anderer oder einer makellosen Fassade abhängt.
Auf ihren nächsten Kärnten-Auftritt bei „Wenn die Musi spielt“ am 22. und 23. Jänner freut sich Holzner besonders: „Die Winterlandschaft ist wunderschön und – das Publikum macht richtig Party – egal, wie viel Minusgrade es hat.“
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