Die Steuer-Affäre rund um das Pferdzentrum in Stadl-Paura zieht immer weitere Kreise: Über eine fragwürdige Vereinskonstruktion werden pro Jahr rund eine Million Euro steuerfreie Einnahmen lukriert und in die GmbH geschleust. Laut „Krone“-Infos prüft die Finanz. Nun geraten auch die Spitzen des österreichischen Pferdesports unter Druck.
Es ist ein steuerliches Konstrukt mit enormer Sprengkraft. Um Verluste der im Mehrheitseigentum der oberösterreichischen Landwirtschaftskammer stehenden Pferdezentrum Stadl-Paura GmbH auszugleichen, wurden Millioneneinnahmen aus Veranstaltungen steuerfrei über den Verein RC Pferdezentrum Stadl-Paura abgewickelt. Seit Jahren. Interne Unterlagen, die der „Krone“ vorliegen, zeigen nun, wie eng der Verein und die Kammer-GmbH wirtschaftlich und personell miteinander verflochten sind.
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