Dringend notwendig

Bezirk hat endlich eigene Feuerwehr-Einsatztaucher

Kärnten
14.10.2026 12:00

Eine kritische Lücke im Wasserdienst wurde in Oberkärnten endlich geschlossen. Erstmals stehen Feuerwehr-Einsatztaucher für Ernstfälle in der Region zur Verfügung. 

Was in vielen anderen Unterkärntner Bezirken schon längst organisiert ist, wurde jetzt auch endlich in Oberkärnten umgesetzt. Der Bezirk Spittal verfügt seit heuer über eigene Feuerwehr-Einsatztaucher.

Bislang mangelte es in der Region an diesen notwendigen Einsatzkräften. Und das obwohl der Bezirk Spittal flächenmäßig der größte ist. Gerade deshalb forderte der Wasserdienstbeauftragte des Bezirks, Hannes Zeber, eigene Taucher für die Feuerwehr. Denn gerade in den stark frequentierten Seeregionen wird die Feuerwehr immer wieder zu Wasserrettungseinsätzen alarmiert.

Da es bei einer Menschenrettung ohnehin „keinen Retter zu viel“ geben kann, arbeiten die drei Taucher, die auch Mitglieder der FF Millstatt sind, eng mit der Wasserrettung zusammen.

Von links nach rechts: BFK Kurt Schober, GFK Hannes Zeber, Taucher Jonas Meixner, Alexander ...
Von links nach rechts: BFK Kurt Schober, GFK Hannes Zeber, Taucher Jonas Meixner, Alexander Göckler, Fabio Köstenberger, AFK Millstatt-Radenthein Christian Göckler.(Bild: FF Millstatt)
Kurt Schober und Hannes Zeber
Kurt Schober und Hannes Zeber(Bild: FF Millstatt)
(Bild: FF Millstatt)

Wichtiger Schritt
„Mit der Gründung der Feuerwehrtauchgruppe ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung einer raschen und effizienten Hilfeleistung im gesamten Bezirk gelungen“, betont Zeber. „Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung sowie der zahlreichen Gäste an und in unseren Gewässern geleistet.“

Doch nicht nur im Bezirk Spittal kommen die drei Taucher Jonas Meixner, Alexander Göckler, Fabio Köstenberger zum Einsatz. Das Trio deckt auch den Bezirk Hermagor ab und hilft in Villach und Villach-Land aus. „Alleine am Millstätter See hatten wir bereits sieben reine Taucheinsätze und unterstützten die Wasserrettung“, erzählt Taucher Jonas Meixner.

Intensive Ausbildung
Aktuell befinden sich die drei Mitglieder in einer intensiven Ausbildung. Trainiert und geübt wurde unter anderem in der Drautalperle und am Silbersee in Villach. Nach ersten Prüfungen dürfen die Einsatztaucher aktuell bis zu 20 Meter tief tauchen. Im September 2027 erfolgt der letzte Kurs. „Dann dürfen wir bis zu 40 Meter tauchen und die Ausbildung ist abgeschlossen“, freuen sich die Mitglieder und sind für die Hilfe der Kollegen der HFW Villach dankbar.

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