Umgeworfene Toiletten, beschädigte Bänke und nun eine mutmaßliche Brandlegung: Am Spielplatz Koksler in Deutsch-Wagram (Niederösterreich) haben erneut Vandalen zugeschlagen. Die Schäden belasten die Gemeinde. Nun sollen Maßnahmen gegen die wiederholten Zerstörungen auf den Weg gebracht werden.
Orte zum Spielen und Toben werden immer wieder zum Ziel von Vandalen: Zuletzt wurde wieder einmal der Spielplatz Koksler in Deutsch-Wagram im Bezirk Gänserndorf heimgesucht. Dort wurde erneut das öffentliche Öklo beschädigt. Diesmal deuten Spuren auch auf eine versuchte Brandlegung hin.
„Solche Taten verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern gefährden auch die Sicherheit unserer Kinder und Familien“, warnt die örtliche SPÖ, die den Vorfall Anfang Oktober öffentlich machte.
Gemeinde schlug schon im Sommer Alarm
Bereits im Sommer hatte die Stadtgemeinde über wiederholte Zerstörungen berichtet. Die Liste der Schäden reichte von kaputten Schildern über umgeworfene Toiletten bis zu einem besprayten Funcourt.
„Es erschüttert mich zu sehen, wie respektlos mit unserem Gemeindeeigentum umgegangen wird“, erklärte Bürgermeister Markus Mentl-Weigl damals. Die Gemeinde bringt die Vorfälle nach eigenen Angaben konsequent zur Anzeige.
Geld, das für andere Projekte vorgesehen war, fließt in Reparaturen und Ersatzbeschaffungen. Auch der Aufwand ist beträchtlich: Der Bauhof muss Schäden begutachten und beheben, die Verwaltung Anzeigen und Versicherungsfragen abwickeln. Das bindet Arbeitszeit, die an anderer Stelle fehlt.
Maßnahmen gegen weitere Zerstörungen
SPÖ-Gemeinderat Andreas Koller und Vizebürgermeister Harald Nikitscher wollen das Thema in die zuständigen Ausschüsse einbringen, um Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Konkrete Schadenssummen sind bisher nicht bekannt. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, soll sich bei der Polizeiinspektion Deutsch-Wagram unter 059133/3203-100 melden.
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