Mit Puck und Schläger oder einfach nur Eislaufschuhen: Profis bringen die Eiszeit wieder zurück in die Granatstadt. Im November wird die Eishalle wieder eröffnet.
Die Freude ist groß, der Jubel laut! Die Eröffnung der Eishalle in Radenthein ist wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Oberkärntner Bevölkerung. Drei Jahre konnte dort keiner aufs Eis. Horrende Energiekosten und Mängel am Gebäude waren, wie berichtet, die Ursache dafür.
„Können Kosten massiv reduzieren“
Doch für das leidenschaftliche Vater-Sohn-Duo aus Magdalensberg ist diese Eishalle genau das, wonach sie suchten. „Eishockey ist unsere Leidenschaft. Wir haben schon in Ferlach eine Halle errichtet, da hat man uns damals für verrückt erklärt. Als das aufging, wurden wir bejubelt“, erzählen Mario Kulnig und sein Sohn Markus. Die beiden sind Profis, wenn es um Eis und den damit verbundenen Kosten geht. Der 64-Jährige war beruflich in der Kältetechnik tätig. „Wir können die Kosten um einiges minimieren!“, sagt er zuversichtlich.
Für die Gemeinde ist das Duo wohl der Retter in letzter Not: „Wir sind so froh, dass die Eishalle wieder zum Leben erweckt wird. Die Nachfrage ist extrem“, freut sich der Gemeindechef Armin Egger bei einem gemeinsamen Rundgang. Derzeit wird das Dach erneuert, in Lärmschutz investiert, die gesamte Halle wird wieder auf Vordermann gebracht. Und so kehrt der Eishockeyclub Feld am See wieder nach Radenthein zurück. „Der hatte vorübergehend eine Spielgemeinschaft mit Ledenitzen“, erklärt Egger.
Halle als Ganzjahresbetrieb angedacht
Die private Halle ist als Ganzjahresbetrieb angedacht. „Der Standort soll auch als Trainingslager zur Verfügung stehen. Und auch für den Nachwuchs ist einiges geplant. Zudem plant man in der örtlichen Mittelschule, den Eishockeyschwerpunkt wiederzubeleben“, freuen sich die Betreiber und der Gemeindechef auf die Eröffnung im November. Etwa 1,5 Millionen Euro werden in die Halle investiert.
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