Er sagt selbst, dass es eine dumme Aktion war: Mit bis zu 160 km/h raste ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer auf der Flucht vor der Polizei durch eine 60er Zone im nächtlichen Wels. Bei der Anhaltung stellte sich heraus, dass der blutjunge Bleifuß bereits eine Verlängerung der Probezeit bekommen hatte. Nun ist der Schein weg.
Eine Streife führte am Samstag gegen 21.40 Uhr in Wels mobile Verkehrskontrollen durch. An der Kreuzung L563 mit der B138 hielten die Polizisten an einer roten Ampel, als ein dunkler Pkw mit massiv überhöhter Geschwindigkeit die Kreuzung vor den Beamten Richtung Wels querte.
Mit massiv überhöhter Geschwindigkeit
Daraufhin wurde umgehend die Nachfahrt auf der B138, Osttangente, in der 60 km/h-Beschränkung aufgenommen. Der bis dahin noch unbekannte Lenker fuhr mit massiv überhöhter Geschwindigkeit in die Boschstraße bzw. Richtung Welser Stadtgebiet, drehte dann das Licht an seinem Fahrzeug ab und versuchte zu entkommen. Das unbeleuchtete Fahrzeug konnte noch bis in die Kaplanstraße verfolgt werden, ehe es für kurze Zeit außer Sichtweite war. Nach kurzer Fahndung konnte der Wagen jedoch in einer Sackgasse festgestellt und angehalten werden.
Probezeit war bereits verlängert worden
Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 18-jährige Lenker aus Wels noch im Besitz eines Probeführerscheines ist. Die Probezeit wurde wegen einer vorangehenden Geschwindigkeitsübertretung bereits verlängert. Der 18-Jährige zeigte sich geständig und gab an, dass es eine dumme Aktion gewesen sei und er mit etwa 150 bis 160 km/h in der 60 km/h-Beschränkung unterwegs war. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und er wird wegen mehrerer Delikte angezeigt.
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