Der älteste Sohn der neuen norwegischen Königin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, darf trotz Hausarrest am Begräbnis von König Harald V. teilnehmen. Entsprechende Medienberichte bestätigte die norwegische Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Anklage genehmigte demnach einen Antrag Høibys.
Auch an der feierlichen Prozession am Montagnachmittag, bei der der Sarg von Harald V. in die Kapelle des Schlosses getragen wird, darf er laut Polizei teilnehmen.
Zum Abschied im Spital
Der 29-Jährige war im Juni unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht noch nicht rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er sitzt derzeit mit Fußfessel in Untersuchungshaft in der Residenz des norwegischen Königspaares, Schloss Skaugum.
Marius durfte sich auch schon in der letzten Woche im Krankenhaus von seinem Zieh-Opa König Harald verabschieden. Der 29-Jährige gehört zur Königsfamilie, ist aber nicht offiziell Teil des Königshauses.
Erster Termin von Mette-Marit als Königin
Harald V. war am Freitag im Alter von 89 Jahren gestorben. Seine Beisetzung findet am 9. September statt.
Der Sarg des Monarchen wird am Montagnachmittag von einem Salon des Schlosses in die Kapelle gebracht. Kinder und Enkelkinder des Königs werden den Sarg nach Angaben des Hofs begleiten. Haralds Witwe Königin Sonja und die neue Königin Mette-Marit werden dabei sein.
In der Schlosskapelle wird der Sarg auf ein Katafalk gestellt. Dort findet anschließend eine private Gedenkfeier für die Familie von König Harald, dessen Hof und Adjutanten statt.
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