Graz „pickte“ Villach

VSV-Boss heizt Duell an: „Historie gegen Geld!“

Kärnten
09.03.2026 08:57

Eine Premiere! Erstmals überhaupt trifft der VSV in den Play-offs auf die Graz99ers und wurde von den Steirern gleich als erster Klub gepickt. Für Sportchef Herbie Hohenberger war das eine Überraschung, Kapitän Philipp Lindner hat schon einen Plan für die Viertelfinal-Serie parat.

Mit einem dauerhaften Grinser im Gesicht saß der Grazer Sportchef Philipp Pinter beim „Pick“ der ICE-Liga im Livestream. Und verkündete wenige Momente später als Grunddurchgangssieger das Duell gegen seinen Stammklub VSV: „Wir hatten uns schon vorm abschließenden Match dafür entschieden und stellen uns auf eine enge Serie ein!“ Es ist dazu eine Premiere – noch nie hatte es das Duell zwischen den „99ers“ und den Adlern in den Play-offs gegeben. Ausgenommen die heißen Fights früher mit Vorgänger ATSE Graz.

VSV-Kapitän Philipp Lindner (re.) im Zweikampf mit Ex-Kollege Chris Collins.
VSV-Kapitän Philipp Lindner (re.) im Zweikampf mit Ex-Kollege Chris Collins.(Bild: GEPA)

Nur ein Saisonsieg
In der laufenden Spielzeit hatten die Villacher das erste Match auswärts mit 4:3 gewonnen – dann jubelten jedoch dreimal in Folge die Steirer. „Aber die letzten beiden Begegnungen waren knapp, da hat nicht viel gefehlt. Für mich ist es auch das Duell Historie gegen Geld“, so VSV-Geschäftsführer Martin Winkler. „Ich erwarte mir eine spannende Serie, verstecken müssen wir uns auf keinen Fall.“

VSV-Geschäftsführer Martin Winkler freut sich auf die Serie gegen Graz.
VSV-Geschäftsführer Martin Winkler freut sich auf die Serie gegen Graz.(Bild: VSV)

„Graz hat mehr Druck!“
Für Sportdirektor Herbie Hohenberger war diese Wahl indes eine Überraschung: „Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass uns Salzburg nimmt oder wir komplett übrig bleiben. Fakt ist, dass der Druck bei uns sicher kleiner ist als bei Graz – sie haben als Klub dazu nicht so viel Erfahrung in den Play-offs wie zum Beispiel der KAC.“ Die Anfahrtszeit ist indes kurz, ein Hotel wird es nicht brauchen – für die Viertelfinal-Partien planen die Adler Tagesfahrten.

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Fakt ist, dass der Druck bei uns sicher kleiner ist als bei Graz – sie haben als Klub dazu nicht so viel Erfahrung in den Play-offs wie zum Beispiel der KAC

VSV-Sportdirektor Herbie HOHENBERGER

Gefährliche „99ers“
VSV-Kapitän Philipp Lindner hat vor seinem Ex-Klub viel Respekt: „Sie haben einen breiten Kader und viel offensive Qualität.“ Aufzupassen gilt es ab morgen aus Villacher Sicht vor allem auf die Grazer Topscorer Lukas Haudum (42 Assists) und Abwehr-Ass Nick Bailen (39 Assists)! Brandgefährlich ist auch Ex-Adler Chris Collins mit 21 Toren. Lindner: „Wir müssen hinten gut stehen und ihnen die Lust am Spielen nehmen!“ 

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