„Ist kein Scherz“

Mann mit „kleinstem Penis“ sucht Herausforderer

Ausland
03.03.2026 15:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein US-Amerikaner sorgt gerade mit einer zunächst skurril anmutenden Kampagne für Aufsehen: Denn Michael Phillips behauptet, den kleinsten Penis der Welt zu haben – und fordert andere Männer dazu auf, den Gegenbeweis anzutreten. Der 38-Jährige will damit auf das Problem „Mikropenis“ aufmerksam machen.

Philips bestes Stück ist in voll erigiertem Zustand knapp unter einem Zentimeter groß – damit hat er einen Mikropenis. Bei dieser seltenen anatomischen Besonderheit weist das Glied eine Länge von weniger als sieben Zentimetern in erigiertem Zustand auf, wie die Cleveland Clinic erklärt. 

Nur so groß wie Nagel des kleinen Fingers 
In einem Interview mit dem Magazin TMZ veranschaulichte er die Größe, in dem er ihn mit dem Fingernagel seines rechten kleinen Fingers verglich. „Im schlaffen Zustand ist er kleiner“, erklärte der 38-Jährige. Nach einer Online-Recherche ist er überzeugt, den kleinsten Penis der Welt zu haben.  „Ich fordere jeden heraus, mich zu übertreffen.“

„Es ist eine echte Behinderung, kein Scherz“, erklärt Phillips auf Instagram:

Mit seiner Offenheit will der US-Amerikaner die Stigmatisierung rund um die Fehlbildung abbauen und Bodyshaming abbauen. Denn der Begriff Mikropenis werde auch oft als Schimpfwort benutzt oder um sich über andere lustig zu machen. „Das ist nicht nur irgendein Slangbegriff, den die Leute im Internet verwenden“, so Phillips. Rund 0,6 Prozent der Bevölkerung seien von der Erkrankung betroffen, wie „The Guardian“ berichtet.

Mikropenis macht im Alltag Probleme
Der Mann aus dem US-Bundesstaat North Carolina erklärte zudem, dass er öfters versucht hatte, Sex zu haben, „es aber nicht geschafft hat“. Doch auch im Alltag bereite ein kleiner Penis Probleme. Auch auf der Toilette sei es schwierig, weil „es überall hinläuft“. Die Ärzte hätten ihm jedoch keine Ratschläge geben können, was man dagegen tun könne. 

Was Phillips zudem stört, dass ein Mikropenis oft mit gewissen Stereotypen in Verbindung gebracht wird: Wie etwa, dass Männer mit der Fehlbildung schlecht benehmen würden, weil sie diese „überkompensieren“ müssten. „In Wirklichkeit“, erklärt er, „glaube ich, dass das damit nichts zu tun hat.“ Er will stattdessen eine Diskussion auf die Stigmatisierung und Gesundheitsversorgung anstoßen. 

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