Zu einem tragischen Flugabsturz ist es Sonntagmittag in Lendorf (Kärnten) unweit der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof gekommen. Für den Piloten, einem Oberkärntner Familienvater, kam jede Hilfe zu spät.
Die Feuerwehren Lendorf, Möllbrücke, Pusarnitz und Hühnersberg wurden kurz nach Mittag zu dem Flugzeugabsturz gerufen. Ein Kleinflugzeug war in einen Acker in der Nähe des Litzlhofes gestürzt.
Jede Hilfe kam zu spät
Für den Piloten, er stammt aus Oberkärntnen und ist Mitglied des Fliegerclub Lienz kam leider jede Hilfe zu spät. „Als wir zum Einsatzort gekommen sind, rauchte das Flugzeugwrack noch“, erklärt Michael Mayer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lendorf.
Großräumige Absperrung
Die Absturzstelle musste großräumig abgesperrt werden, da Beamte des Entschärfungsdienstes anrückten. Mayer: „Solche Flugzeuge haben nämlich eine kleine Sprengkapsel zur Sicherheit eingebaut. Damit kann der Pilot in einem Ernstfall die Kuppel absprengen und sich mit einem Fallschirmsystem in Sicherheit bringen.“ Erst nach der Sicherung konnte die Untersuchung des Wracks beginnen.
Wie es zu dem Flugzeugabsturz gekommen ist, ist jedoch noch Gegenstand von Ermittlungen. Die Notkapsel konnte der Oberkärntner jedoch nicht mehr auslösen, die Maschine krachte ungebremst auf den Acker.
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