Am Donnerstagnachmittag ist der Nachlass von Publikumsliebling Otto Schenk versteigert worden. Alle etwa 400 angebotenen Stücke wurden verkauft – teils um ein Vielfaches des jeweiligen Startpreises. Zu den Toplosen zählte etwa die Arbeit „Steinach am Brenner“ von Egon Schiele, die bei einem Startpreis von 8000 Euro schließlich 200.000 Euro erzielte.
Die Mitbieterinnen und Mitbieter am Donnerstagnachmittag waren aus 27 Ländern, von Europa über Australien bis Japan. Im Sortiment waren unter anderem Gemälde und Arbeiten der Wiener Werkstätte, eine Sammlung mit französischem und böhmischem Jugendstilglas, Möbel sowie persönliche Erinnerungsstücke des Schauspielers und Regisseurs.
Koloman Mosers Ölbild „Dents du Midi“ brachte 156.000 Euro (Startpreis 100.000 Euro) ein, ein Spiegel von Josef Hoffmann 41.600 Euro (Startpreis: 800 Euro) und eine Biedermeier-Sitzbank mit Schwanendekor aus Schenks Bibliothek 16.900 Euro (Startpreis: 800 Euro). Bei der Online-Auktion des Wiener Dorotheums wurden insgesamt 5000 Gebote abgegeben. Mehr als 1,75 Millionen Euro wurden eingenommen.
„Die Verkaufsquote lag bei 100 Prozent. Zum Teil kam es zu exorbitanten Ansteigerungen“, zeigte sich eine Sprecherin des Dorotheums erfreut. Otto Schenk ist Anfang 2025 im Alter von 94 Jahren gestorben. Der Wiener hatte mehr als sieben Jahrzehnte lang die Schauspielhäuser und Opern geprägt. Er war unter anderem am Volkstheater, Burgtheater und Theater in der Josefstadt aufgetreten. Als Regisseur war er beispielsweise am Salzburger Landestheater, bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper tätig.
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