Um Spielunterbrechungen zu minimieren und Verzögerungen zu unterbinden, will die FIFA vor der WM im Sommer neue Maßnahmen beschließen. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christian Reichl ...
Der Fußball wird immer schneller, die Fans haben nicht zwingend mehr davon. Denn die Netto-Spielzeit lässt weiter zu wünschen übrig, liegt in der deutschen Bundesliga diese Saison bei 58 Minuten. Bayerns Torhüter Manuel Neuer schlug vor, ein Zeitlimit für Abstöße einzuführen. Dies ist ein Punkt, den der Weltverband FIFA und das International Football Association Board (IFAB) in Angriff nehmen.
Samstag tagt das IFAB, will Maßnahmen beschließen, von denen einige schon bei der WM in den USA gelten könnten. Für Einwurf bzw. Abstoß sollen Spieler nur noch fünf Sekunden Zeit haben. Ein großes Ärgernis sind Spieler, die sich nach Fouls vor Schmerzen am Boden krümmen – und rasend schnell wieder topfit sind.
Eine Minute warten
Künftig sollen daher Kicker, die verarztet werden, am Spielfeldrand eine Minute auf ihre Wieder-Einwechslung warten müssen. Ausgenommen sind Torhüter und Elferschützen sowie Verletzungen im Zusammenhang mit einer Gelben oder Roten Karte. Der Plan sieht zudem vor, dass jeder Spielerwechsel binnen zehn Sekunden erledigt sein muss.
Auch der VAR ist ein Thema: Geht der Vorschlag des IFAB durch, interveniert er künftig auch bei zweiten Gelben Karten und Eckball-Entscheidungen.
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