Bevor es nach trüben Monaten endlich wärmer wird, zeigt der Winter noch einmal, was er kann. Ein Italientief schaufelt feuchte Luft ins Land – vor allem im östlichen Flachland gibt es vor dem Wochenende noch bis zu 30 Zentimeter Schnee. Kommende Woche winkt der Frühling mit beinahe 20 Grad.
Klirrend kalte Nebeltage gab es vor allem im Osten des Landes diesen Winter zur Genüge. Vielerorts heißt es: Wann wird es denn nun endlich ein bisschen wärmer? Fragt man die Meteorologen, ist die Antwort klar: am Sonntag. Doch davor müssen in weiten Teilen des Landes noch einmal die Schneeschaufeln und Eiskratzer ausgepackt werden. Der Grund: Ein massives Italientief schiebt sich nach Österreich.
In der Nacht auf Freitag schneit es kräftig
Schon am Donnerstagvormittag setzt vom Brenner bis nach Oberkärnten Schneefall ein, der sich im Laufe des Tages auf den gesamten Westen und Süden ausbreitet. Am späten Abend verlagert sich der Schwerpunkt dann in die Osthälfte des Landes, in Wien, Ober- und Niederösterreich schneit es über Nacht kräftig und bis in tiefe Lagen hinunter. Erst am Freitagvormittag klingen die Schneefälle langsam ab.
Ein Kaltluftvorstoß ist auch kommende Woche nicht in Sicht. Sie dürfte damit in Summe sehr mild verlaufen.

UBIMET-Wetterexperte Konstantin Brandes
Bild: Andreas Scheiblecker
30 Zentimeter im Flachland des Ostens
Die Mengen sind durchaus beachtlich: Vom Mostviertel über das Wiener Becken bis ins Nord- und Mittelburgenland sind 15 bis 25 Zentimeter in Sicht, im Wienerwald und in der Buckligen Welt laut den Wetterexperten der Ubimet sogar bis zu 30 Zentimeter.
Im Norden Österreichs bleiben 10 bis 15 Zentimeter liegen, im Südosten etwa fünf bis zehn Zentimeter. In den Alpen schneit es vom Arlberg über das Tiroler Oberland, den Brenner bis hin zu Osttirol und Oberkärnten kräftig (15 bis 30 Zentimeter Neuschnee).
Bis zu 20 Grad in der kommenden Woche
Der Wintereinbruch wird recht kurz, schon am Freitag sind bis zu sieben Grad drin, am Samstag bis zu zehn. So richtig frühlingshaft wird es dann ab dem Sonntag, wo uns aus Westen zunehmend milde Luftmassen vom Atlantik erreichen. Fünf bis 14 Grad sprechen schon eine klare Sprache, am Montag winken acht bis 16, am Dienstag acht bis 17 Grad.
Ein Kaltluftvorstoß, so Meteorologe Konstantin Brandes, ist auch danach eher nicht in Sicht. Der Frühling ist mit bis zu 20 Grad kommende Woche also vielleicht schon gekommen, um zu bleiben.
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