Unser treuer „Krone“-Leser Heinz Vielgrader kommentiert fast täglich die Skirennen. „Große Enttäuschung bei uns Fans“, hatte er nach dem Damen-Riesentorlauf getextet, „Österreich am Boden – wir sind entsetzt!“ Gestern folgte ein weiteres Mail: „Fabio Gstreins Silber im Slalom ist zumindest ein Trostpflaster.“ Unter dem Strich liest sich die Bilanz der Ski-Herren bescheiden, selbst der Schweizer Beat Feuz meldete sich zu Wort: „Es ist nicht gut für den Skisport, dass Österreich so wenige Medaillen hat ...“
Das zeigt ein Vergleich mit der WM in Saalbach. Da konnten die Herren über Gold im Riesentorlauf, jeweils Silber in der Abfahrt und im Super-G jubeln, bei Olympia sind es lediglich zwei zweite Plätze.
Während die Stars der Alpinen und Adler hinter den Erwartungen blieben, holten andere die Kohlen aus dem Feuer. „Sind Sie mit den Leistungen unserer Sportler bei Olympia zufrieden?“ 70 Prozent der befragten Leser antworten mit „Ja“. Erfreulich. Doch damit können nicht alle Baustellen übertüncht werden. Vor allem nicht jene bei den Ski-Herren. Viele Fahrer nähern sich dem Ende ihrer Karriere, junge Talente drängen kaum nach, Erfolge und Hoffnungsträger im Europacup haben Seltenheitswert. Doch hoffentlich ist beim 28-jährigen Gstrein nach Silber sein Knopf endlich aufgegangen. Dass er es draufhat, haben Experten seit Langem prophezeit.
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