Auch eine nur kurzzeitige Belastung durch tiefe Temperaturen lässt das Denken von Menschen buchstäblich einfrieren. Die Reaktionszeiten werden länger, die Entscheidungsfindung beeinträchtigt.
„Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen einer akuten und kurzen (15-minütigen) Exposition gegenüber niedrigen Umgebungstemperaturen von minus zehn Grad Celsius im Vergleich zu fünf und 20 Grad Celsius auf ausgewählte kognitive Leistungen (Reaktionszeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Risikoverhalten) zu untersuchen.
Probanden 18 bis 60 Jahre alt
Gemessen wurden die Aufmerksamkeit, die Hirnleistung, Risikobereitschaft, Stress und Kälteempfinden 24 gesunder Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren. Hinzu kamen Hauttemperatur und Körperkerntemperatur etc. Die Tests erfolgen bei „angemessener Kleidung“.
„Wir stellten vorübergehende Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Personen in angemessener Kleidung fest“, so die Forscher.
Effekt vor physischen Auswirkungen
Damit traten die Effekte der tiefen Temperatur bereits ein, bevor sie zu physischen Auswirkungen mit Absenken der Körpertemperatur geführt hätten. Die Daten stützten die Annahme „für einen Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit selbst bei kurzer Kälteexposition“.
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