Bluttat an Waldsee
Polizei: Mörder von Yosef (14) war ein Mitschüler
Die deutsche Polizei hat neue Details zum Mordfall an dem 14-jährigen Yosef M. veröffentlicht, der von einem Zwölfjährigen an einem Waldsee erstochen wurde. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mitschüler des Opfers.
Die Bluttat sorgte weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus für Entsetzen: Ende Jänner wurde die Leiche des 14-Jährigen bei Dormagen von Spaziergängern entdeckt. Lange Zeit war unklar, wer den Buben auf dem Gewissen hat. Doch dann geriet ein Zwölfjähriger ins Visier der Ermittler.
Durch Daten am Handy des Opfers konnte der junge Verdächtige schließlich ausgeforscht werden. Nun wurde bekannt, dass der Bub ein Mitschüler des Opfers war: Zuvor war schon bekannt, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen deutschen Staatsbürger handelt.
In diesem Beitrag wird ein Bild des Waldsees gezeigt, wo Yosef tot aufgefunden wurde:
Auch die Schule der beiden Buben gab die neuesten Ermittlungserkenntnisse bekannt, ohne dabei sehr ins Detail zu gehen. „Sehr geehrte Eltern, leider müssen wir Ihnen in der aktuellen Situation mitteilen: Tatverdächtig ist ein Mitschüler. Weitere Auskünfte dürfen wir nicht geben, da das Ermittlungsverfahren andauert“, erklärte die Bildungseinrichtung laut „Bild“-Informationen in einem Elternbrief.
Familie des Verdächtigen wurde bedroht
Die Familie des mutmaßlichen Täters wurde verbal und schriftlich bedroht – die Polizei musste Schutzmaßnahmen für Angehörige des Zwölfjährigen treffen. Zudem kursierten Gerüchte, dass andere Jugendliche an der Tat beteiligt waren. „Insbesondere in den sozialen Medien werden aktuell Diskussionen zu möglichen Mittätern geführt und Personen namentlich angeschuldigt. Die Polizei betont jedoch, dass diese Spekulationen haltlos sind, die Ermittler haben zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf Mittäter“, erklärte die Exekutive.
Das junge Opfer stammt ursprünglich aus Eritrea, war aber gut in die Stadtgemeinschaft integriert, galt als beliebt und war in mehreren Vereinen aktiv. Schüler, Lehrkräfte, Personal der Schule und Eltern werden nun durch den schulpsychologischen Dienst und die Notfallseelsorge unterstützt, wie die Schule von Yosef M. erklärte.









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