Gelingt großer Coup?

„Eis ist gebrochen!“ Olympia-Erlösung für Wierer

Olympia
11.02.2026 05:30

Große Emotionen in Antholz! Als Teil des italienischen Biathlon-Mixed-Teams hat Dorothea Wierer sich am Sonntag ihren Traum von einer Olympia-Medaille in ihrer Heimat erfüllt. Nur einen Steinwurf von der olympischen Biathlon-Anlage aufgewachsen, durfte sie sich über Silber freuen. Schon am Mittwoch (ab 14.15 Uhr) könnte sie diesen Schwung nutzen, um auch nach einer Einzelmedaille zu greifen. „Das Eis ist schon mal gebrochen“, zeigt sich die Südtirolerin gegenüber „Sportkrone.at“ auf jeden Fall motiviert. 

Die Aussicht auf Olympische Spiele in ihrer Heimat haben Biathlon-Queen Wierer den Antrieb gegeben, ihre erfolgreiche Karriere – trotz zwischenzeitlicher Rückschläge und Strapazen – bis zum Jahr 2026 fortzusetzen. Die Winterspiele sind ihre letzten Auftritte als Profi-Biathletin, das hat die Südtiolerin schon zuvor bestätigt. 

Einmal Olympia-Silber hat Dorothea Wierer bereits sicher.
Einmal Olympia-Silber hat Dorothea Wierer bereits sicher.(Bild: EPA/PIERRE TEYSSOT)

Zusammen mit Lukas Hofer, Lisa Vittozzi und Tommaso Giacomel durfte sie unter tosendem Applaus zahlreicher heimischer Fans am Sonntag schon Mal eine erste olympische Silbermedaille in ihrem „Wohnzimmer“ entgegennehmen. „Eine Medaille im ersten Wettkampf vor den eigenen Fans, Freunden und der Familie zu gewinnen, ist eine wundervolle Erfahrung“, strahlt die 35-Jährige auch noch am Dienstag. 

Erinnerungen an die WM 2020
Was alleine schon ein sportliches Märchen ist, könnte der Auftakt zum großen Finale ihrer Karriere werden. Denn am Mittwoch steht ihre Paradedisziplin an. Über 15 Kilometer Einzel gehört sie ebenfalls zum Favoritenfeld und ist nun schon viel Druck losgeworden.

„Dass wir das Eis sofort gebrochen haben, kann uns allen natürlich für die nächsten Wettkämpfe helfen“, gibt sich Wierer motiviert und spricht dabei aus Erfahrung. Denn schon bei der Biathlon-WM 2020 in Antholz konnte sie beweisen, dass sie großen Erwartungshaltungen gerecht werden kann. Zweimal Gold in den Einzelbewerben ergatterte sie damals.

Olympia-Gold in ihrer Heimat Antholz wäre die große Krönung zum Ende der Karriere. Am Mittwoch gehört Wierer jedenfalls zum Kreis der Favoritinnen. Sie möchte „nach den tollen Erinnerungen an die WM, weitere schöne Olympia-Momente aus Antholz mitnehmen“ – für die schon in wenigen Tagen anbrechende Zeit nach ihrer Profi-Karriere. An Unterstützung von den Rängen wird es ihr nicht fehlen, die Form ist gut und viel Druck schon abgefallen – eigentlich ein gutes Rezept dafür, ein olympisches Märchen zu schreiben. 

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