Trotz der jüngsten Erfolge herrscht bei der TSG Hoffenheim jede Menge Unruhe. Sportchef Andreas Schicker, Christian Ilzers langjähriger Kompagnon, soll gerüchteweise am Montag abgelöst werden. Ilzer hat dazu eine klare Meinung – und schließt einen Rücktritt nicht aus.
„Er stellt nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft die Rahmenbedingungen her, um erfolgreich zu sein. Dazu ist er ein Charakter, der Personen und Abteilungen verbindet. Wir sind im Haus eine große Familie mit einer gemeinsamen Identität geworden. Ich hoffe nicht, dass wir unseren gemeinsamen Weg an der Heimatfront kaputt machen“, betont Ilzer.
Auf die Frage an Ilzer, ob er den Verein im Falle eines Schicker-Abgangs verlassen würde, antwortete der 48-Jährige bei der Pressekonferenz: „Es kann sein. Ich kann nichts ausschließen, es hängt aber von vielen anderen Faktoren ab, und diese Faktoren werde ich hier nicht besprechen.“
Bei Schießerei mit Buttermesser bewaffnet
Am Sonntag wartet das Spitzenspiel gegen den FC Bayern München. Während Hoffenheim die vergangenen fünf Partien gewonnen hat, holten die Bayern aus den jüngsten beiden Runden nur einen Punkt.
„Aber das ändert nichts daran, dass sie ein absolutes Topteam sind“, betonte Ilzer. Seine Truppe befindet sich als Dritter auf Champions-League-Kurs, doch der Coach relativierte: „Wir mischen aktuell in Regionen mit, wo ich immer sage, wir sind Teil einer Schießerei, selbst aber nur mit einem Buttermesser bewaffnet.“
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