Grundstücke gibt es in der Gemeinde Diex genug, nur gibt’s von Land und Bund kein Geld für den Wohnbau. Der ländliche Raum wird da nämlich vergessen, jedenfalls, wenn man Bürgermeister Anton Napetschnig fragt.
Die Verteilung der Mittel muss man manchmal einfach infrage stellen“, kritisiert Bürgermeister Anton Napetschnig. Wie die meisten Kärntner Gemeinden kämpft auch die Berggemeinde Diex mit dem Budget – und doch versucht man auch im Jahr 2026 Projekte umzusetzen und vor allem mit den bestehenden Geldern sinnvoll umzugehen. Auf der Agenda ist deswegen etwa eine Erweiterung des Spielplatzes neben dem Gemeindeamt, der auch von Ausflüglern gerne genutzt wird. Für den erhofften Glasfaser-Ausbau fehlt ein Förderprojekt. Großes Hoffen darauf gibt es aktuell aber nicht, denn die meisten Projekte gehen in größere Gemeinden, wie Napetschnig zugibt.
Nachfrage nach Wohnungen ist groß
Was in Diex besonders gefragt ist? „Wohnbau!“, sagt Napetschnig, „Wir kämpfen seit Jahren darum, endlich geförderten Wohnbau in die Gemeinde zu bekommen und es passiert nichts.“ Seit über 40 Jahren sei die Gemeinde für die Verantwortlichen des Landes aber „nicht mehr attraktiv genug gewesen“. „So viel zum Thema Förderung des ländlichen Raumes! Wir versuchen seit Jahren unser Bestes“, kritisiert er weiter. Privatpersonen bauen recht fleißig – Haupt- aber auch Zweitwohnsitze in der Gemeinde. Die Nachfrage nach Wohnraum in der Gemeinde ist aber weiterhin groß.
Rund um den Ortskern von Diex gebe es auch einige Grundstücke, die sich für Wohnanlagen anbieten würden. Und auch einige Infrastrukturprojekte sollen in Zukunft für mehr Frequenz direkt im Ort sorgen, die Bewohner nach Diex locken könnten. Napetschnig: „Land und Bund müssen hier eindeutig mehr Geld in die Hand nehmen. Und diese dann eben auch an die ländlichen Gemeinden vergeben.“
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