Wahlen 2027

Stefan Wallentich will das Bürgermeisteramt

Burgenland
05.02.2026 16:00

Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im Burgenland werfen bereits ihre Schatten voraus. Schon jetzt werden in den Parteien die Spitzenkandidaten nominiert und geschult. Die SPÖ stellte am Donnerstag ihren neuen Kandidaten für Parndorf vor. 

Seit 15 Jahren hat die Liste Parndorf, kurz LIPA nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die Absolute im Gemeinderat in Parndorf inne.

Ein neues SPÖ Team rund um Stefan Wallentich will das 2027 ändern. Der 31-Jährige wurde bei der SPÖ-Generalversammlung am Mittwoch einstimmig zum Spitzenkandidaten für die nächste Wahl nominiert. Wallentich ist kein unbeschriebenes Blatt in Parndorf. Er ist seit dreieinhalb Jahren Feuerwehrkommandant, auch sonst in mehreren Vereinen aktiv und außerdem Gemeinderat.

Beruflich ist der studierte Rechtswissenschafter im Büro von Landesrätin Daniela Winkler.

Themen für den Wahlkampf gibt es genug
Thematisch gibt es in Parndorf einiges, das er aufgreifen möchte. So hat die sechstgrößten Gemeinde des Burgenlandes keine Pflegeeinrichtung für alte Menschen. Hier sieht er raschen Handlungsbedarf und hätte auch ein Grundstück, auf das man zugreifen könnte. Denn die Landesimmobilien Burgenland besitzen ein Grundstück gegenüber des neuen Veranstaltungszentrums. „Dort wäre der optimale Platz, um unsere ältere Generation in der Pflegeversorgung zukunftsfit zu machen,“ ist der Parndorfer überzeugt. 

 Ein weiteres heißes Eisen für ihn ist die Vergrößerung des Abfallzwischenlagers zwischen Parndorf und Neudorf. Laut Wallentich müsse man bei Vergrößerung mit 36.000 Fahrbewegungen jährlich mehr in der Gegend rechnen. „Das ist weder der Region noch den Bürgern zumutbar“, zeigt er sich kampfbereit.

Der Parndorfer ist nicht nur Feuerwehrkommandant sondern auch in weiteren Vereinen aktiv. Er ...
Der Parndorfer ist nicht nur Feuerwehrkommandant sondern auch in weiteren Vereinen aktiv. Er möchte die Zukunft seiner Heimatgemeinde maßgeblich mitgestalten.(Bild: Charlotte Titz)

Auch die Bebauungsrichtlinien und das Verkehrskonzept gehören seiner Meinung nach überdacht. Denn immer mehr Beschwerden rund um das Thema „Verdichteter Wohnbau“ werden von der Bevölkerung an ihn herangetragen. „Die Menschen im Ort beschäftigt das Thema. Die Bebauungsrichtlinien sind für viele nicht mehr nachvollziehbar, einer baut so, der andere so, Reihenhausprojekte entstehen ohne durchdachte Zufahrten. Die Regeln müssen künftig transparent sein und überall gleich angewendet werden. Wir brauchen mehr Respekt vor dem gewachsenen Ortsbild. Unser Verkehrskonzept ist ebenfalls nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Bebauung, Ortsbild und Verkehr müssen gemeinsam gedacht werden. Dann wird das auch zu mehr Lebensqualität führen“, so Wallentich.

Den Menschen zuhören, Probleme ernst nehmen
Der neue Spitzenkandidat will auch weitere wichtige Themen für Parndorf angehen, wie Leistbares Wohnen, nachhaltiger Wirtschaftsstandort, Ausbau der Bildungseinrichtungen und neue Veranstaltungen für die Gemeinde. Eine neue Veranstaltung ist schon fix: „Die SPÖ Parndorf wird nächstes Jahr nach mehr als 30 Jahren wieder einen Faschingsumzug veranstalten. Das ist wichtig, sowohl für unsere Vereine und Familien als auch für den Zusammenhalt im Ort“, freut sich Wallentich.

Neues Team mit vollem Elan
Neu als Bürgermeisterkandidat für Parndorf ist nicht nur Stefan Wallentich, neu hat er größtenteils auch schon sein Team aufgestellt, welches sich aus bestehenden Kräften und Neueinsteigern zusammensetzt. „Hier möchte ich die stellvertretende Ortsparteivorsitzende und Listenzweite Julia Plachy erwähnen. Sie hat sich entschlossen, mit meinem Team und mir Parndorf zu verbessern“, so Wallentich. Plachy kommt aus einem politischen Haushalt, ihr Vater, Otto Lippert, war jahrzehntelang Amtsleiter in Parndorf.

Die SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck und Kevin Friedl, sowie Bezirksparteivorsitzender Kilian Brandstätter sind sich einig: „Stefan ist ein Glücksgriff für Parndorf und die SPÖ. Er will Verantwortung übernehmen und kann das auch schaffen.“

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